Századok – 1935

Szemle - Hajdu János: Megjegyzések Imre Sándor bírálatára 128

SZÁZADOK, 1934. I X. 21 lungen waren doch zwei ungarisch, eine wahrscheinlich ungarisch und 2—3 zweifelhaft. Nach dem Tatareneinbruch war aber das Ungartum nicht mehr in der Lage, dem fernen Norden von seinem Bevölkerungsüberschuss abzugeben und so erlangte hier in der Mitte des 13. Jahrhunderts das slawische Element das Übergewicht. Baráth, Tibor über Ha jnal, Stephan : Die Periode des geplanten Landtages von 1642. (Ung.) — und Fekete, Ludwig : Türkische Schriften aus dem Archive des Palatins Nikolaus Esterházy. (S. 86.) •—- Die beiden Bände erschienen in einer Serie, die Fürst Paul Esterházy zur Beleuchtung der Tätigkeit des Palatins Nikolaus Esterházy veröffentlicht. Im ersteren gibt H. sowohl mit Hilfe des sorgfältig ausgewählten Quellenmaterials, wie auch in der vorzüglichen umfangreichen Einleitung einerseits ein plastisches Bild des grossen Palatins, andrerseits einen wertvollen Beitrag zu dieser ziemlich vernachlässigten Periode tier ungarischen Landesgeschichte. Der zweite Band will teils der Geschichte der türkischen Botmässigkeit, teils der Turkologie dienen. Da jedoch der Bestand des Archivs an türkischen Schriften in keiner Weise ein geschlossenes Material bietet, hat das Bild, das es über die Geschichte der Zeit zu vermitteln vermag, einen ziemlich frag­mentarischen Charakter. Als turkologische Veröffentlichung hat der Band dagegen einen sehr hohen Wert und dashalb wäre es vielleicht zweckmässiger gewesen, ihn von dem Ballast der historischen Hülle gänzlich zu befreien. Pukánszky, Béla über Chr. Oeser's — Tobias Gottfried Schröer's — Lebenserinnerungen. (S. 89.) — Die Memoiren dieses Press­burger Schriftstellers und Professors sind das erste Dokument, das über die Entstehung des völkischen Bewusstseins eines gebil­deten Deutsch-Ungarn berichtet. Da die ungarische Öffentlichkeit noch bis vor kurzem in der Illusion lebte, dass die deutsche Minderheit des Landes bereit war, einheitlich und widerstandslos in dem Ungartum aufzugehen, sind ähnliche Veröffentlichungen, die geeignet sind, die dieser Illusion widersprechende Wahrheit aufzudecken, mit Freude zu begrüssen. Mit der Art der Publikation können wir uns jedoch nicht einverstanden erklären. Die Heraus­geber haben nämlich die Memoiren mit Ausnahme des 2. Teiles nicht in ihrer ursprünglichen Form veröffentlicht, sondern in der Umarbeitung des bekannten Germanisten Karl Julius Schröer, des Sohnes des Verfassers. Die Umarbeitung stammt aus den 70-er Jahren, also aus einer Zeit, wo die Schulverein-Bewegung das deutsch-ungarische Verhältnis getrübt hat und es ist klar, dass die überhitzte Atmosphäre nicht ohne Einfluss auf die Umarbeitung blieb. Angyal, David über Berzeviczy, Albert : Die Periode des Absolutismus in Ungarn 1849—1865. Bd. III. (Ung.) (S. 93.) — Der vorliegende 3. Band des grosszügig angelegten Werkes zeichnet sich durch eine noch grössere Ausführlichkeit aus als

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