Századok – 1918

Értekezések - FRAKNÓI VILMOS: Küzdelem a nemzeti királyságért 142

KÜZDELEM A NEMZETI KIRÁLYSÁGÉRT 1 505-BEN. 159 hern getru und gehorsam sein und sin gnad für iren kung haben wellen, dieweyl er läb ; zum andern, das sy nach mins hern tod kein uslender nymermer zu keinem kung haben sollen noch wellen, son­der einen welen in dem land, der ein rechter lautter geborn Honger seyg : zum dritten alle die, so do geschlos, stet, spanschafften oder ander empter inhaben, das die keinem andern die ingeben, uber­antwortten oder abtretten sollen, dan allein dem gantzen land und wem sys überschaffen. Es haben ouch min her und min fraw, dorauff alle amptleüt von Stetten und auff dem land, die des begert haben, müssen irer gelüpt und eyd, so sy irer beder magestat gethon, lidig zalen, und haben dornach dem gantzen landt geschworn und in dem allem miner frawen der kungin und ir tochter nit gedocht. Dornach haben sy ir kunglich gnad also betracht, wo ir kunglich gnad den tod mins hern derläbe, alle die weyl sy unverendert in witwelichen stod bleyb, so sollen und wellen sy iren gnaden alle ire gütter, die sy ietzunder inen hat und die ir min her geben wirt, ir laben lang lossen, wo sy sich aber verendern oder us dem land ziehen weite, wellen sy iren gnaden ein soma gelt nach des lands gewonheit geben und mit anderer ir hab freyg aus dem land ziehen lossen. Sölichs haben sy ir kunglichen gnaden gelopt und geschworn und sollen iren dorumb von dem gantzen land brieff und sigel geben. So dan der tochter oder iungen fürstin halben welle min her und min fraw sy by irem läben mit irem wissen und willen ver­hürotten, so wellen sy dorzu helffen und rotten ; seyg das nit, so wellen sy dieselb, so sy zutagen kum, erlich versähen und uswysen, wie eins solichen kungs tochter gebür, und ob sin kuniglich gnad sy by sinem läben einem Honger verhiirotten welle, so seygen sy hofnung, denselbigen nach siner gnaden tod zu einem kung zu machen etc. haben nun min her und ouch min fraw wellen zufryden sein und ergers dormit fiirkummen, so haben sy sölich ir fürnämen müssen lossen beschähen, dan sy uff dise zeyt nit geschickt gewesst, inen des mögen vor sein. Und wiewol ich noch nit versteen oder mercken kan, das ir beder magestadt iren willen, sin und gemeut gegen ewer kunglichen Mt. in kein weg verendert habenn, so be­dünckt mich dennacht gut sein, das ewer kunglich Mt. dorin nit feyr und so erst muglich seyg, sich disem land näher. Ich besorg sunst, das durch die bösen wint, so regierenn, sich das wätter hie möcht verendern. Allergnedigister her, ich weys wol, das ewer k. Mt. etlichen personen us Hongern geystlich und weltlich hoch vertruwt. Ich wil niemans sehenden, got wel, das sy ewer kunglich Mt. wor halten. Ich gloub, das ewer kunglich Mt. werd in kurtzen ein pot­schaft von Hongern haben mit seltzamen anschlegen, die sach gut zu machen, ewer magestadt gloub den wercken, der einen ein vart betrugt, dem ist nit vol zu truwenn. Noch minem bedüncken wirt ewer kunglich Mt. das, so sy ir zuthundt schuldig und pflichtig, allein mit gewalt von inen bringen, ungezwifelt, ewer k. Mt. wiss sich wol in handel zu schicken. Allergnedigoster her, ich bit ewer k. Mt. mit allerunderthänigkeit , mir dis min lang schriben, so in vertruwen und us getruwen hertzen geschieht in keinen Ungnaden zu vernämen, ewer Mt. hat mit mir zu schaffen und zu gebietten und in, wo ich ewer kunglichen Mt. mit eren gedienen kan, wil ich als ein underthäniger williger diener und underthon als ich dan zuthundt schuldig bin, gehorsam erscheinen, mich hiemit ewer

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