Die Erste internationale Jagd-Ausstellung Wien, 1910. Wien-Leipzig, 1912 / Sz.Zs. 424

II. TEIL. Die Ausstellung und das Jagdwesen - III. ABSCHNITT. Die Jagd in ihren Beziehungen zu Handel und Verkehr, zu Industrie, Kunst und Gewerbe

c^li^ Der Handel und der Verkehr in ihren Beziehungen zur Jagd. Fürtrag . . . 5759 Kolli 109 Waggons, 34 Automobile 1,666.627 Kilogramm Belgien: 139 Kolli 28.594 Kilogramm 28.594 Kilogramm Italien: 64 Kolli 5.378 Kilogramm 5.378 Kilogramm Frankreich : 248 Kolli 31 462 Kilogramm 78 Automobile . . 54.181 Kilogram m 85.643 Kilogramm Norwegen: 150 Kolli 12-400 Kilogramm 10 Waggons 91 733 Kilogramm 104 133 Kilogramm Rumänien: 9 Kolli 1-301 Kilogramm 1.301 Kilogramm Schweden: 402 Kolli 38-135 Kilogramm 38-135 Kilogramm Summe - - - 6771 Kolli 119 Waggons, 112 Automobile 1,929-811 Kilogramm Die in dem Magazin der Speditionsfirma Schenker & Co. eingelagerten leeren Emballagen erreichten die Zahl von 1764 Stück­Der Perfonenverkehr zu und von der Husftellung. Feftavenue. die k. k. Nordbabn-Direktion mit 28.525 die k. k. Staatsbabn-Direktion Wien mit 26.920 die k. k. Direktion für die Linien der Staatseifenbabn-Gefellfchaft mit 21.018 die k. k. priv. Südbabn-Gefellfcbaft mit 20.072 die k. k. Nordweftbabn-Direktion mit 12.980 Karten zu 17.115"— Kronen « 16.152-20 « 12.610-80 « 12.043-20 « 7.788-— die übrigen k. k. Staatsbabn-Direktionen und die kleineren Privatbahnen weifen kleinere Ziffern aus. Nur bei der k. k. Staatsbabn-Direktion Linz erreichen felbe die Anzahl von 4951 mit dem Erlöfe von 2970-60 Kronen. Im ganzen wurden durch die Transportanftalten 128.663 Eintrittskarten mit 77.197-80 Kronen Erlös abgefegt. Es ftebt außer Zweifel, daß die angeführten Zahlen, welche nur den einmaligen Ausftellungsbefucb auf Grund der mitverkauften Eintrittskarte darfteilen, den Umfang der durch die Fahrpreisermäßigung bewirkten Frequenzförderung keineswegs erfcböpfen. Vielmehr wird ein hier nicht auffcbeinender wiederholter Befucb feitens der mit ermäßigten Fahrkarten nach Wien gekommenen Ausftellungsbefucber wohl als Regel an­zunehmen fein. Die Perfonenfre­quenz der Ausftellung, welche trot) der beifpiel­lofen Wetterunbilden desSommers 1910 rund 2 1/ s Millionen zahlende Befucber erreicht bat, ift durch die von der Verkebrsfektion ange­regte Maßnahme des Verkaufes von Ausftel­lungs- Eintrittskarten zugleich mit den er­mäßigten Eifenbabn­und Dampffcbiffabrts­karten zweifellos ge­fördert worden. Über den Umfang diefer För­derung gibt das Er­gebnis der mit den Babnverwaltungen ge­pflogenen Abrechnung Auffcbluß. Hiernach wurden durch Vermittlung der Ei fenbahnverwaltungen 127.542 Eintrittskarten mit dem Erlöfe von 76.525-20 Kronen, durch die Donau-Dampffcbiff­fahrts-Gefellfcbaft 1121 Eintrittskarten mit 672-60 Kronen Erlös ab­gefegt. An dem erft­angefübrten Ergebniffe waren beteiligt: Die Jagdausftellung und der Wiener Fremdenverkehr. Allgemein wurde von der Jagdausftellung als einer neuen eigenartigen und für die Jagdfreunde aller Länder befonders anziebungskräftigen Veranftaltung ein ausfcblaggebender Einfluß in bezug auf die Hebung des Wiener Fremdenverkehrs erwartet. Eine Reibe ungünftiger Umftände, wie namentlich die ganz ab­norme Witterung des Sommers 1910 mit 77 Regentagen unter 163 Ausftellungstagen, konnte nicht förder­lich wirken. Gleichwohl ift nach den Ermittlungen des Landesverbandes für Fremdenverkehr in Wien und Niederöfterreicb und des Wiener Vereines für Stadtintereffen und Fremdenverkehr in bezug auf diefen ein 136

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