J. Újhelyi szerk.: Fragmenta Botanica 3. 1963. (Budapest, 1963)
Csapody, Vera: Keimlingsbestimmungsbuch der Dicotyledonen
116 Die Aufstellung des Bestimmungsschlüssels beruht auf die Gegenüberstellung der einander abschliessenden Eigenschaften. Dem praktischen Ziel entsprechend gehen die mit blossem Auge wahrnehmbare Erscheinungen denen voraus, welche nur mit der Lupe festgestellt werden können /Nervensystem, Behaarung/. Eigenschaften, welche nur durch mehr als zehnfache Vergrösserung wahrgenommen werden können, habe ich ausser Acht gelassen. Den Schlüssel habe ich bis zu den Gattungen geführt , da in meisten Fällen keine grosse Differenz zwischen den Arten derselben Gattung ist. Selbstverständlich gibt es auch solche Gattungen, deren Arten von den verwandten Arten auffallend abweichende Keimung aufweisen; diese sind auch separat angeführt . Es gibt leider auch solche Fälle - hauptsächlich bei den Pflanzen mit kleinen Keimblättern - in welchen man im Anfangsstadium selbst die Gattungen schwer unterscheiden kann. Den grössten Teil der praktisch wichtigen Gattungen und Arten habe ich in lebendem Zustand angeschafft. Ich musste jenen entsagen, welche selbst laut der Fachliteratur selten zu finden sind. Von den eingesammelten 2200 Arten enthält mein Manuscript Zeichnungen von 1493 Arten /darunter 27 Arten aus der Literatur genommen/. Die Brauchbarkeit des Bestimmungsschlüssels habe ich dadurch fördern wollen, dass ich die Keimpflanzen auf Grund ihrer leicht erkennbaren Eigenschaften in Hauptgruppen eingeteilt habe. Diese Gruppierung ist beigeschlossen. Die Aufteilung ist künstlich und willkürlich, aus den obenerwähnten Gründen kann sie sich nicht der Pflanzensystematik anpassen und kann die Verwandschaft zwischen den Pflanzen nicht berücksichtigen, sondern folgt dem praktischen Ziel. Das druckreife Manuscript besteht aus etwa 180 maschinengeschriebenen Seiten und 90 TafelZeichnungen. Zum Schluss möchte ich meinen besten Dank aussprechen für die mir beim Einsammeln des lebenden Materials erwiesene Hilfe den Forschern KÁROLYI, Á., ÚJVÁROSI, M. und ZSÁK, Z.