Sárospataki Füzetek 16. (2012)

2012 / 3-4. szám - TANULMÁNYOK - Juhász Tamás: Kép és bálvány. A második parancsolat az ige egyházában

„Für die Erkenntnis Gottes ist die analogia entis das verbotene Bild, das neben Gottes Ebenbild, neben den Sohn, neben das fleischgewordene Wort tritt und dieses Wort deutet, dem Menschen vermittelt. Die Neubesinnung in der Theologie hat es zunächst ... mit der neuprotestantischen Analogielehre zutun, mit dieser Analo­gielehre, die in den letzten drei Jahren [sici] so tief in das kirchliche und theologische Leben eingegriffen hat.“16 „Wird das Sakrament auf die Symbolkräftigkeit des Elementes gegründet (Paul Tillich), anstatt dass das Symbol, das Gleichnis dem Zeichen sich unterordnet, so bleibt die Frage der Vermehrung der Sakramente offen ... und verlieren die beiden eigentlichen Sakramente ihre Bedeutung und bleibt allein das Wort mit sakramenta­lem Charakter übrig.“17 Beim dritten Punkt sagt de Quervain zunächst lapidar: „Nicht Vorbild und nicht Ideal, sondern Gebot Gottes, Herrschaft: des Hauptes über die Glieder.“ Und dann ergänzt er: „Die Achtung vor dem Menschen als Vorbild verwandelt sich in Heili­genverehrung. Der Heilige, oder im profanen Sprachgebrauch der Führer [sic!], ist Vorbild und Vermittler zugleich. Die Unmittelbarkeit des Gliedes der Gemeinde zu seinem Haupt ist zerstört, die Verehrung des Heiligen vereitelt das Hören des göttli­chen Gebots.“18 (198). Im letzten Teil des Referates geht es um praktisch-kirchliche Bräuche und Miss­bräuche in verschiedenen ,,-ismen“: Biologismus, Psychologismus, Episkopalismus, Liturgismus usw., um Gebiete unserer kirchlichen Wirklichkeit, wo rechte Gotteser­kenntnis und Gottesverehrung im Sinne des zweiten (aber auch des ersten) Gebotes ernstlich gefährdet sind. Juhász Tamás 16 de Quervain, 194. Hervorhebung von mir: JT. 1 de Quervain, 197. 18 de Quervain, 198. S FÜZt'TtK

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