Sárospataki Füzetek 16. (2012)

2012 / 3-4. szám - TANULMÁNYOK - Jacob J. Doedens: A sétiták erkölcstelen utódai: az 1Móz 6,1-4 sétita-értelmezésének eredete

Bl BE IST El LEN AUF GRABSTEINEN IM NORDEN DER NIEDERLANDE Grabsteine, die am Kopfende der Grabstätte errichtet sind, während sephardische Juden, die aus Spanien, Portugal und Nordafrika kommen, die Gräber mit einer Grabplatte abdecken oder einen einem Sarkophag ähnlichen Grabaufbau gestalten. Der größere Teil der jüdischen Gemeinschaften in den Niederlanden gehören zu Die Form des Grabmals in der sephardischen Gruppe: Grabplatte oder deckender Grabaufbau. (Ouderkerk aan de Amstel) der aschkenasischen Gruppe, daher sind auf jüdischen Friedhöfen Grabsteine in der Mehrheit. Auf Kirchhöfen und allgemeinen Begräbnisstätten gibt es sowohlGrabsteine als auch Grabplatten. Grabsteine können an beiden Seiten beschrieben sein, Obelisken und Sockel rundum, und Grabplatten tragen selbstverständlich nur eine Inschrift an der Oberseite. Die ältesten Grabplatten im Fußboden der Kirchen und auf Kirchhöfen tragen die Inschrift auf Bändern rundum der Platte, in späteren Zeiten wurde die Oberfläche aufgeteilt in Rechtecke, die untereinander stehen, wobei Textfelder und Felder mit Bildern einander abwechseln können. Die Texte werden im letzten Fall von oben nach unten gelesen. Nach dem ersten Viertel des siebzehnten Jahrhunderts bringt man keine Textbänder rundum der Grabplatten mehr an. Seit dem Ende des sechzehnten Jahrhunderts werden in den Niederlanden jüdische Grabmale gebaut. Anfänglich wurden auf jüdischen Grabmalen Texbänder mit Texfelder kombiniert, dies aber nur auf sephardischen Friedhöfen und auf christlichen Friedhöfen nur bis zum ersten Viertel des siebzehnten Jahrhunderts. 2012/3-4 Sárospataki Füzetek 63

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