Bogdán István: A magyarországi papíripar története 1530-1900 - A magyar könyv (Budapest, 1963)
IV. A magyarországi papíripar értékelése
liehe Durchschnitt der Papiermühlen betrug 6465 Ries, gegenüber der mittleren Jahresproduktion der Papierfabrikation von 147 445 Ries. Der durchschnittliche Papierpreis war 4 Ft. 70 Kreutzer pro Ries (Abb. 88—91). 4. Verbrauch. Den Bedarf der Hauptverbrauchergruppen analysierend läßt sich feststellen, daß der durchschnittliche Jahresbedarf für die Verwaltung 7,780 300 Ries, für Kulturzwecke 1,608 800 Ries und für Zivilisation 293 800 Ries Papier ausmachte, d. h. 3% des Gesamtbedarfs an Papier entfiel auf die Zivilisation, 17% auf Kulturzwecke und 80% auf die Verwaltung. An der letzteren Menge war zu 69% die Administration und zu 31% die Privatverwaltung beteiligt. 73% dieses Bedarfs konnte durch die einheimische Produktion befriedigt werden, der Rest wurde durch Einfuhr gedeckt. Der mittlere Jahresverbrauch pro Kopf der Bevölkerung betrug 279,1 Ries (2791 g) Papier. Abschließend untersucht der Verfasser die Art und Weise des Kaufs und Verkaufs (Abb. 92—106). IV. Die Papierindustrie Ungarns Die Papiermacherei entwickelte sich in Ungarn stufenweise und konnte in stets wachsendem Ausmaß den Bedarf decken (82, 85, 88, 94%), gegenüber der Papierfabrikation, die ungeachtet der günstigeren äußeren Umstände einen bedeutenden Rückgang (73%) zeigt. Trotzdem vermochte sie den Bedarf zu einem höheren Prozentsatz sichern, als einige andere wichtige Industriezweige. Auch hinsichtlich der Qualität und Haltbarkeit blieben die Papierfabriken hinter dem Niveau der Papiermacher zurück, doch war dies eine weltweit in Erscheinung tretende Folge des zu dieser Zeit aufkommenden neuen Rohstoffes (Holz). Die großenteils archivarischen Quellen der Arbeit sind in nach einzelnen Kapiteln gegliederten Anmerkungen angeführt. Das Buch wird außer zahlreichen Illustrationen, 2 Karten durch ein Abkürzungs- und Abbildungsverzeichnis sowie ausführlichen Namens- und Sachregistern vervollständigt. 445