Ein Führer zur Stadtgeschicte und zum Archiv (Székesfehérvár, 2003)

DIE GESCHICHTE DES SZÉKESFEHÉRVÁRER ARCHIVS

D ie Székesfehérvárer Archive berichten über die ehemalige Krönungsstadt nicht. Ausser des Archivs der freien königlichen Stadt gingen mehrere kirchlichen Institute und das schriftliche Material des Beglaubigungsortes, des Gesellschafts­kapitels der Basilika zur Jungfrau Maria zugrunde. Der Magistrat der Stadt versuchte am 3-ten September 1543 vor dem Fallen der Stadt das Archiv zu retten. Laut Quellen wünschte man die Schrifte im Westen des Landes in Sicherheit zu bringen. Das bestätigt auch der am 3-ten Februar 1604 geschriebene Brief von István Szamosközy, in dem er die transsylvanischen Orden darüber berichtete, daß die Ar­chive von Buda, Pécs, Székesfehérvár und Esztergom vor dem Türkenanfall in Nagyszombat sichergestellt wurden. Trotzdem ging das wertvolle Archiv verloren. Die Suche fing noch in den 1 690-er Jahren an, hatte aber sogar in den sich in Westungarn befindenden Archiven keine Ergebnisse. Das Archiv von Sopron antwortete auf die Székesfehérvárer Ansuche im Jahre 1698: „Wir haben alle unseren Briefe durgesucht aber haben die Euren darunter nicht gefunden. " l Der städtische Beglaubigungsort mit Landeswirkung, das Archiv des Johanniter Konvents entkamen aber der Gefahr. Im Jahre 1700, nach dem Ausmarsch der Türken wird der Regist­rator von der neuorganisierten städtischen Administration zum erst­en mal erwähnt. Er wohnte während der Restaurierung des Rathauses

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