Ein Führer zur Stadtgeschicte und zum Archiv (Székesfehérvár, 2003)

ÜBERBLICK DER HISTORISCHEN LITERATUR VON SZÉKESFEHÉRVÁR

März 1889 zum komitatlichen Unterarzt, später, am 31-sten Dezem­ber 1900, zum Hauptarzt des Krankenhauses Szent György wurde. Nachher, am 29-sten September 1908 ernannte ihn Viktor Széchenyi Hauptgespan zum Offizierhauptarzt des Komitates. Er tat in diesem Amt sehr viel für die Stillegung der Cholera-Seuche. Diese Tätigkeit wurde nicht einmal vom Komitat sondern auch vom König anerkannt. Er arbeitete für mehrere karitative Vereine und für Vereine des Gesund­heitswesens, darunter auch für den Verein „Vorbeugung der Tuberku­lose", wo er nach der Gründung (5. Januar 1906) auch als Sekretär fun­gierte. Er half bei der Erneuerung des Geschichtlichen und Archäologischen Vereins, bei der Gründung des Museumvereins zu Komitat Fejér und der Stadt Székesfehérvár im Jahre 1910. Im letzterwähnten Verein war er mit dem Amt des Vorsitzenden bekleidet und seine wichtigste Arbeit war die Materialsammlung und einige populärwissenschaftliche Vorträge. Er forschte das kulturelle Leben der Stadt Székesfehérvár und schrieb auch medizinische Artikel. Er nahm an der Arbeit der Munizipalbehör­de als Vizepräsident des Schauspielunterstützenden Vereins teil. Er schrieb für das städtische Theater mehrere Theaterstücke, die er in er­ster Linie zu Jahrhundertwenden fasste, wie z.B. „Dreißig Jahre" und „Hundert Jahre". Er hatte Beziehungen zum Verein der Székesfehér­várer Musikfreunde, wo er von 1915 bis zum Tode Vizepräsident war. Seine bekannteste Arbeit war der vierbändige „Geschichte von Székes­fehérvár". Seines Todes gedachte am 21 -sten Oktober 1918 der Haupt­gespan Graf József Károlyi an der städtischen Versammlung. 24 Angaben zu den ungarischen Seuchen, hauptsächlich die unsere Stadt betreffenden, 1898. 25 Die Vergangenheit der ungarischen Spielkunst, Székesfehérvár, 1899. 26 Die Székesfehérvárer Zistenzienserkirche. Székesfehérvár, 1901. 27 Siehe die Bücher: „Vierzig Jahre des Vörösmarty Kreises" Székesfehér­vár, 1907, und „Vierzig Jahre des Freiwilligen Feuerwehrvereins der Stadt Székesfehérvár", Székesfehérvár, 1913. 28 Nach dieser Arbeit beauftragte ihn 1914 die Monographische Landes­gesellschaft mit dem Schreiben einer Studie „Die Siedlungen des Ko­mitates" und „Die Geschichte des Komitates Fejér von der Landnahme bis heute". 29 Protokoll der Munizipalbehörde SZVL 1912, No. 506/14 783. Er war für eine kürzere Zeit der Betreuer der innenstädtischen Mädchenschu­le. Er verzichtete auf die obengenannten Posten für das Amt des komitatlichen Hauptarztes. 30 Protokoll der Munizipalbehörde SZVL 1926, No. 214/12 699. 3 1 Viktor Juhász ist am 22-sten August 1880 in Székesfehérvár geboren. Er beendete seine Rechtsstudien im Jahre 1914. Er hatte die Ausbildung als Archivar und machte eine Prüfung für Munizipalrat-Ar-

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