Ein Führer zur Stadtgeschicte und zum Archiv (Székesfehérvár, 2003)

DIE GESCHICHTE DES SZÉKESFEHÉRVÁRER ARCHIVS

Als Sitz wurden dem Archiv die Erdgeschosse der Gebäuden Zi­chy liget 10 und Honvédstr. 8 zugewiesen. 1992-93 wurden die Akten des Archivs, die zur städtischen Pro­venienz gehörenden Schrifte von den anderen Schriften getrennt, sie beliefen sich auf 893 Aktenlaufmetern. 1992 wurde das Archiv auf einem Gebiet von 309 Quadratme­tern eingerichtet, später, nach Übernahme neuer Akten (1994) ka­men zusätzliche 1 18 qm noch dazu. Im Jahre 2001 bekam die Institution noch 506 qm zu dem bereits vorhandenen Gebiet, das waren Büros, Bearbeitungsräume, For­schungs- und Leseräume und eine Papierrestaurierungswerkstatt. In den neuen Lagergebäuden gibt es mobile Regale. Die Höhe der Rega­lenplatten sind nach Belieben zu ändern. Die Schrifte werden in säu­refesten Truhen gelegt, das entspricht absolut den Aufbewahrungs­vorschriften der Kunstgegenstände. Bei den Erneuerungsarbeiten wurde ein modernes Telefon- und Computernetz ausgebaut, das letzte wird bald fortgesetzt. Das mit Sterntopologie struktuierte System wurde von den bereits vorhande­nen und von neuen ausgebaut. Das Zentrale des Systems bildet ein Li­nux-Server, der durch einen von allen Stationen erreichbaren Drucker ergänzt ist. Die wissenschaftliche Forschungs- und Bearbeitungsarbeit ward durch modernen Softwares und Internet-Zugang unterstützt. Bei der Ausgestaltung der Papierrestaurierungswerkstatt war der Ausbau der Beleuchtung und des Wasserblocks von besonderer Be­deutung. Man musste die Schutzvorschrifte für Kunstgegenstände streng in Betracht ziehen, so braucht man hier 800-1000 Lux, UV-freie Lichtröhren und starke Spot­Reflektoré. Hier besteht die Möglichkeit zur Desinfizierung der Dokumente (gegen Schimmel, Bakterien, Insekte); zur Reinigung und Behand­lung beschmutzter Blätter mit Chemikalien. Die schwachen Papiere können fester gemacht, die beschädigten ergänzt werden. Hier kön­nen größere Landkarten gereinigt und kaschiert, Buchbinder- und Restaurierungsarbeite gemacht werden. Die Restaurierungswerkstatt hält eine tägliche Beziehung zu den Archivaren, die dringenden Arbeite können schnell erledigt werden. Die erneuerte Organisation veranstaltete zahlreiche Konferen­zen. Die erste wurde 1 993 mit dem Titel, „Diploma Leopoldinum" or-

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