Császár István - Soós Viktor Attila: Der ungarische Tarsitius. Das Leben und Martyrium von János Brenner, 1931-1957 (Szombathely, 2003)

Mitpriester über den Märtyrer

der Überheblichkeit und Selbstzufriedenheit verfalle, wenn ich große Kenntnisse gewinnen und ein gutes Werk zustande brin­gen würde. Ich möge nie vergessen, dass ich alle meine Kräfte und Fähigkeiten von Dir bekommen habe und allein Dir danken kann. Gib, dass ich Dich immer in Vertrauen, Aufrichtigkeit und einfacher kindlicher Liebe liebe.“ Amen. Zum 45. Todestag von János Brenner Norbert Németh Szombathely, Salesianerkiypta 14. Dezember 2002 Liebe Priesterbrüder! Liebe Schwestern und Brüder in Christus! Das Blut der Märtyrer ist immer die Saat der Christen. Wo ein Märtyrer sein Blut vergießt, dort wird der Glaube stark. In dieser Eucharistiefeier gedenken wir eines jungen Priesters, János Brenner. Wir wissen, dass er 1931 geboren wurde und im Dezember 1957 gestorben ist. Einige Jahrzehnte, ganz genau 26 Jahre, sechsundzwanzig Jahre und ein vollkommenes Leben, Gott hat es vollkommen gemacht, ln den Augen Gottes zählt nicht das Alter, sondern der Dienst für ihn und die Gesinnung, in der der Berufene den Dienst tut. „Niemand hat eine größere Liebe, als wer sein Leben für seine Freunde hingibt.“ Im Leben von Kaplan János ist diese gött­liche Liebe zur Wirklichkeit geworden. Wie Jesus die Seinigen, uns, liebte, so soll sein Diener, der Priester, seine Liebe nachah­men. Im Martyrium von Vater János verwirklichte sich die Nachahmung dieser Liebe auf ganz heldenhafte Weise. Er gab 175

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