Császár István - Soós Viktor Attila: Der ungarische Tarsitius. Das Leben und Martyrium von János Brenner, 1931-1957 (Szombathely, 2003)
Mitpriester über den Märtyrer
Jahrhundert lang tun können. Wir leben aus den Früchten seines Martyriums. Wir glauben daran, dass er uns hilft. Seine Augen ruhen auf der Gemeinde seiner Pfarrei, auf denjenigen, denen er Religionsunterricht und ein Beispiel gegeben hatte, dort, wo er sein Leben hingegeben hatte. Wir glauben daran, dass er seinem Bistum hilft, in dem die geistlichen Berufungen zurückgegangen sind, denn die Jugendlichen haben die Orientierung verloren und wandeln auf dem falschen Weg. Unser Bruder János zeigt uns allen den „himmlischen Weg“. Im adventlichen Dunkel unseres Lebens ist er ein strahlender und leuchtender Stern. Der Heilige Vater öffnet bald das heilige Tor und das Jubiläumsjahr wird beginnen. Er will Glaubenszeugen vor die Welt stellen, zu denen wir aufsehen können, denen wir folgen dürfen. Wir glauben daran, dass unser Bruder János unter ihnen ist. Wir sind hier versammelt, uns zu erinnern, aber auch dafür zu beten, dass wir ihn bald auch offiziell unter ihnen verehren dürfen, dass er uns durch seine Fürsprache hilft und uns den „himmlischen Weg“ zeigt. Amen. Zum Weihetag der Brenner-Gedtichtniskapelle Imre Tibola Rábakethely, 3. September 2000 Das Kreuzholz der Ungarn ... „Steh aufrecht, wie die Pappel im Wind! Du wirst das Kreuzholz der Ungarn werden. “ Dieser Aufruf ertönte am 4. August auf der Freilichtbühne von Margitsziget in Budapest bei der Uraufführung der Rockoper „Der Gekreuzigte“, als dreitausend Menschen das tausendjährige Leidensopfer des 156