Császár István - Soós Viktor Attila: Der ungarische Tarsitius. Das Leben und Martyrium von János Brenner, 1931-1957 (Szombathely, 2003)

Mitpriester über den Märtyrer

wollen wir dahingestellt sein lassen. Die Glocke ist ein Zeichen in Verbindung mit Gott, aber um so mehr unser Bruder. Der Herr Gemeindevorsteher hat eben darauf hingewiesen, dass „Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt.“ Vielleicht kennen es die lieben Gläubigen, aber sicherheitshal­ber wiederhole ich es denen, die es noch nicht wissen: Dieser Satz ist der Primizspruch unseres Bruders János Brenner. „Gott führt bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten“, alles, auch ihr Leben und ihren Tod, bei ihnen, aber auch bei denen, die ihnen angehören. Dies möge uns unser gütiger Herr geben, der durch sein Heiliges Kreuz den Tod besiegt hat und in der Herrlichkeit des Vatergottes mit demselben Vater und dem Heiligen Geist lebt und herrscht. Amen. Predigt Der heutige Tag, der heutige Sonntag, der 3. Adventssonntag, ist in der ganzen Kirche der Gaudete-Sonntag. „Freut euch, noch einmal sage ich, freut euch!“ - sagt der heilige Apostel Paulus. Warum sollt ihr euch freuen, warum soll sich die Welt freuen? Sie soll sich darüber freuen, worüber sich auch Johannes der Täufer freute. Auch unser Bruder Anastasius János Brenner freute sich, deshalb können wir uns auch heute freuen. Worüber freute sich Johannes der Täufer, worüber freut sich die Kirche? Dass Jesus Christus zu uns kommt. Johannes ist der Erste, der auf ihn zeigen durfte: Siehe, er ist der Bräutigam, durch den die ganze Welt zum Hochzeitsmahl, zum Hochzeitsfest eingeladen ist und jeder, der an ihn glaubt, darf daran teilnehmen. Er ist das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt und jedem neues Leben schenkt. 145

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