Császár István - Soós Viktor Attila: Der ungarische Tarsitius. Das Leben und Martyrium von János Brenner, 1931-1957 (Szombathely, 2003)
Bekenntnisse
ist die größte Strafe ... Das sage ich oft, von seinem Gewissen wird man nicht einmal in der Hölle befreit. Erzsébet Kurucz - An der Kapelle fragen alle nur danach, wann die Seligsprechung vollzogen wird. Man fragt nicht, wer ihn tötete, weil wir nicht den Tod der Mörder wollen, sondern dass sie umkehren und leben. Es ist möglich, dass man sich verirrt, im Gras sprosst auch Unkraut, unter den guten Menschen kann es einen Verirrten geben, aber Gott wird bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führen. Wie auch sein Primizspruch heißt: „Gott führt bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten.“ Die dritte Kerze des Adventskranzes ist in der Kirche und dem Pfarrhaus in Rábakethely nicht rosafarbig, sondern rot, wie die Farbe des Blutes. Nach der Absicht der Gläubigen darf die Farbe der Hoffnung und Freude erst wieder ihren würdigen Platz am Adventskranz einnehmen, wenn die Kirche den ermordeten Kaplan János Brenner unter ihre Märtyrer aufnimmt. László Brenner - Der Teufel braucht nicht die Menschen, die großsprecherisch sind und auffallen. Der Teufel weiß genau, wer gut ist, und den muss er wegschaffen. Diejenigen, die getötet werden, sterben deswegen, weil der Böse weiß, wer sein Feind ist, wen er vernichten soll. In dieser Hinsicht können wir annehmen, dass mein Bruder sterben musste, weil er dem Bösen, dem Teufel oder wie wir ihn nennen, im Wege stand. 137