Császár István - Soós Viktor Attila: Der ungarische Tarsitius. Das Leben und Martyrium von János Brenner, 1931-1957 (Szombathely, 2003)

Bekenntnisse

ermahnte deswegen den Diözesanbischof, er solle János Brenner versetzen, weil seine Tätigkeit unerwünscht gewesen sei. Der Diözesanbischof bestellte ihn zu einem Gespräch und teilte ihm alles mit. Kaplan János antwortete: Ich bleibe, ich nehme alles gern an. Nachdem der Bischof ihn nicht versetzt hatte, kam die Antwort des Beauftragten der Kirchenbehörde: Sie sollen die Folgen sehen! Sein Schicksal wurde dadurch besiegelt, dass er in Rábakethely blieb und sich nicht versetzen ließ. Gyula Szabó - Im Herbst damals gab es in Ungarn mehrere Priestermorde.- Der ehrwürdige Herr Pfarrer Ferenc Kováts wurde auch durch die Staatssicherheitsbehörde gefoltert, so dass er daran starb. József Brenner- War er sich dessen bewusst, dass einer, der sich für das Priestertum entscheidet, im damaligen Ungarn auf irgendeine Weise auch das Martyrium auf sich nimmt?- Bestimmt. Ein großer Prozentsatz der Priester saß im Gefängnis, und er wusste sehr wohl davon, dass einige seiner Oberen so sehr gefoltert worden waren, dass sie an den Verletzungen starben. Im dunklen Dezember des Jahres 1957 ... Zu der Zeit der Heiden geschah der Mord. Seitdem sind 43 Jahre vergangen, davon 33 Jahre im tiefsten Schweigen! Obwohl mehrere Urteile in der Sache gesprochen wurden, das wichtigste läßt auf sich warten. Vielleicht verzögert es sich immer noch ... 134

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