Géfin Gyula: A szombathelyi székesegyház (Szombathely, 1946)

Képek jegyzéke

profilierten, schönen Kranzgesimse, während die Stilelemente des Louis XVI besonders in den Details der inneren Ausschmückung, so Z. B. an der Kanzel, den Altären, den Beichtstühlen, den Chorstühlen und im Schmuck der Orgel zu Tage treten. Grundriss der Domkirche (Abb. 8). Sie hat die Form eines lateinischen Kreuzes mit einem langgestreckten oberen Chorabschluss und mit je drei Seitenkapellen, die sich an das Langschiff anschliessen. Masse: Länge 78.80 m, Breite 38 m, Höhe 27.98 m, die Höhe der Türme 62.50; Fassungsraum für 5000 Menschen. Das Aeussere der Domkirche (Abb. 9—13). Der untere Teil der von zwei schlanken Türmen umfassten Stirnseite wird durch vier mächtige toskanische, der obere Teil durch vier jonische Säulen ge­gliedert und oben von einer dreieckigen Giebelwand gekrönt. In den stockhohen Nischen der Stirnseite stehen die Statuen des hl. Johannes des Täufers und Moses, am Giebel die von St, Peter und St. Paul, an der Spitze des Giebels die allegorischen Figuren von Glaube, Hoffnung und Liebe: Arbeiten des Bildhauers Prokop, In der Aus­führung der Turmhelme änderte Anreith den Plan Hefeles; im Jahre 1871 wurden die Türme noch mehr vereinfacht und die Helme wurden um einen Meter verlängert (Abb. 11). Die Kirche selbst ist mit einem Satteldach gedeckt. Das Innere der Domkirche (Abb. 14—15), „Das Innere der Kirche wirkt einfach überwältigend. In bewusstem Gegensatz zu dem komplizierten Raumgebilde der letzten Phase der barocken Kunst schuf Hefele in glänzender Raumgestaltung einen wunderbaren weiten Langhausbau mit Querschiffen und Vierungskuppel, Gewaltige Säulen tragen das mächtige Gebälk. Die Dimensionen des Innenraumes wirken gigantisch und doch liegt in der ganzen Raumgliederung eine so unbeschreibbar flüssige Eleganz, strömt aus dem mächtigem Material, dem rosenfarbigen Stuckmarmor und den reichen Vergoldungen eine so faszinierende Harmonie der Farben, der sich die meisterhaften Gemälde als lichtere Zone wundervoll anschliessen, dass jeder, der die Kirche zum erstenmal betritt, jenes herzbeklemmende, selige Schauern fühlt, das nur aus dem echten Kunstwerk strömt“ (Rudolf Guby). Die Orgel mit 40 Registern (Abb. 15) ist das Werk von Ignatz 220

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