Fábián Árpád: A 200 éves szombathelyi egyházmegye emlékkönyve (1777-1977) (Szombathely, 1977)

Hencz József: A csempeszkovácsi román kori r. k. templom

Sur le mur nord de la tribune fut piacé le tableau ä 1’ huile de Dorffmaister: la Sainte Trinité, dans un somptueux cadre baroque. De 1958 ä 1970, 1’ Intendanee Nationale des Monuments Historiques fit restaurer 1’ église selon les plans de 1’ architecte Ferenc Mendele. JÓZSEF HENCZ Römisch-katholische Kirche in Csempeszkopács XIII. Jahrhundert Csempeszkopács ist ein Kleindorf im Komitat Vas, liegt südöstlich von Szombat­hely in einer Entfernung von 18 km am Rande der Hauptverkehrsstrasse N/87. Im XIII. Jahrhundert wurde zu Ehren des heiligen Michaels eine östlich gerichtete Kirche aus gebrannten Ziegeln und mit Verwendung der an der Stelle gefundenen römischen Ziegel erbaut, die ein Schiff und ein Heiligtum in Form eines Halbkreises hat und auf einen künstlich konstruierten Hügel steht. Ursprünglich wollte man die Mauern inwendig und auswendig unverputzt lassen, weil der Sockel und das Gesims aus Ziegeln verschiedenen Profils gestaltet wurden. Ende des XIII. Jahrhunderts wurde der Turm hinzugebaut, dessen auf feinen Blättern ruhende Säulen der Zwillingsfenster im Denkmälermaterial einzigartig gelten. Die an den Fenstern und an den südlichen Tor vorhandenen Steinmetzmotiven sind in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten. Im Jahre 1958 haben wir im Inneren der Kirche in mehr Schichten aufgetragene Fresken aufgefunden, die aus dem XIII. und XVII. Jahrhundert stammen. Zur Zeit des Kirchenbaus wurde an die innere unverputzte Mauer des Heiligtums das Bildnis der 12 Apostel gemalt. Diese Serie der Bilder wurde zur Zeit des Turmbaus an der schon verputzten Mauer wiederholt. An der nördlichen Mauer des Schiffes wurde das Opfer Abrahams dargestellt. In der dritten Fase der Bauarbeiten wurde die Galerie ausgestaltet. Ab Ende des XVI. Jahrhunderts bis Mitte des XVII. Jahrhunderts war die Kirche im Besitze der evangelischen Muttergemeinde. Im Jahre 1658 gehört die Kirche wieder den Katholiken, die mit folkloristichen Blumenmotiven die Kirche bemalen. An der nördlichen Seite des Schiffes sind der Sündefall unserer Ureltern, an der Halbkuppel des Heiligtums die allegorischen Darstellungen von Glaube, Hoffnung und Liebe zu sehen. An der nördlichen Mauer der Galerie hat das Dreifaltigkeitsgemälde von Dorff­maister in einem prunkvollen Barockrahmen Platz bekommen. Die Kirche wurde in den Jahren 1958—70 von der Aufsichtsbehörde des Landes-Denkmalschutzes (Országos Műemléki Felügyelőség) nach dem Entwurf des Archtekten Ferenc Mendele restau­riert. 471

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