Püspöki körlevelek 1907 (Szombathely, 1908)

7 Liebe. Und darum kanntest du keine grössere Freude als mit den Armen umzugehen, sie zu bedienen, ihre Tränen zu trocknen, ihre Seelen aufzurichten und ihnen in ihren Krankheiten und all dem Elende, welchem das menschliche Geschlecht unter­worfen ist, alle möglichen Liebesdienste zu erweisen. Du wolltest arm werden, um der Armut in deinem Nächsten zu Hilfe zu kommen; arm wolltest du sein an Gütern dieser Welt, um dich mit den Gütern des Himmels zu bereichern. — Nachdem du den Thron mit der niedrigsten Hütte, den Königsmantel mit dem armen Kleide des seraphischen hl. Franziskus vertauscht hattest, warst du so demütig, dass du dich, wiewohl unschuldig, einem Leben der Busse und der Entbehrung unterziehen wolltest. Mit. hl. Feude umfingest du das Kreuz des göttlichen Erlösers, indem du nach seinem Vorbilde die Beschimpfungen und die ungerechtesten Verfolgungen willig hinnahmest. Du vergassest die Welt und dich selbst, um nur an Gott allein zu denken. 0 liebenswürdigste Heilige, die du so sehr von Gott geliebt bist, würdige dich doch, die himlische Beschützerin unserer Seelen zu sein, und hilf ihnen, dass sie sich Jesu immer wohlgefälliger machen. Wende uns von der Höhe des Himmels einen jener liebevollen Blicke zu, mit welchem du hier auf Erden die schrecklichsten Krank­heiten der Menschen geheilt hast. — In dieser Zeit, worin wir leben, die in ihren Sitten so verderbt ist und so gleichgültig gegen die göttlichen Dinge, nehmen wir vertrauensvoll zu dir unsere Zuflucht, damit du uns von Gott Licht für unseren Ver­stand und Kraft des Willens erlangest, um dann auch den Frieden der Seele zu gsniessen. Indem wir den Herrn preisen, dass er seinen Namen auf dieser Welt verherr­licht hat durch den Glanz deiner heldenmütigen Tugenden und durch den ewigen Lohn, den er dir für dieselben verliehen, bitten wir dich, o teuere hl. Elisabeth: segne auch du uns von dem seligen Throne, den du nahe bei dem Heiligen der Heiligen inne-hast, und beschütze uns auf unserer gefahrvollen Pilgerfahrt; erlange uns durch deine Vermittlung- die Verzeihung unserer Sünden und eröffne uns den Weg, um mit dir zur Teilnahme am Reiche Gottes einzugehen. Amen. (Ablass : 300 Tage, einmal in Tage. Pius IX., Breve, 9. Aug. 1861.) Molitev k szvetwj Elizabeti Vogrszkoj. Sz zvisenimi jakoszti szlavna szveta Elizabet, ti szi po tvojem velicsasztnom zgledi szkazala szveti, kaj je mogocsna vcsiniti v krscsanszkoj düsi lubezen, vera, po­­niznoszt. Sz celov mocsjov tvojga szrca szi hrepenela szamoga Boga lübiti; lübila szi ga sza sz tak csisztov, gorecsov lübeznosztjov, da szi vredna posztala v nikaksoj meri zse na zemli naprej szkusziti one nebeszke szladkoszti i vzsivanje, stere szo onim obecsane, ki na szvatbo Agneca bozsega majo pozvanje. Nadnaravna szvetloszt i zsiva vera te je preszvetila, da szi sze za pravo hcser evangéliuma szkazala i v tvojem blizsnjem szamoga Jézusa Kristusa vidila, jedini predmet tvoje lubeznoszti. Najvekse veszelje szi mela, kda szi od sziromakov obdana njim dvorila, v boleznih i vszevrsztnih nadlogah, sterim je rod cslovecsanszki podvr­­zsen, njim szkuze obriszala, szvojo lubeznoszt izkazala. Szirota szi stela posztati, v potrebcsini tvojemi blizsnjemi tak na pomocs iti; szred etoga szveta dobrot szi sztradati stela, tak sze sz nebeszkimi vrednosztmi obo-

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