Tűzoltó Múzeum évkönyve 2. 1985 (Budapest, 1986)
IV. RÉSZ ÁLLANDÓ KIÁLLÍTÁS ISMERTETÉSE - Minárovics János: A bonyhádi tűzoltó múzeum
Figuren waren in den Ortschaften in diesem Zeitalter die nächtliche Wächter, die ihre Warnungen in Verslein riefen, als in den Gassen herumgingen. In dem einen Schrank der Ausstellung reihen sich uralte feuerloschmittel : Eimer aus Holz und Stroh,andere Wasserbehälter, Handspritze aus Holz. Die Eimer aus Leder wurden im Laufe des XV. Jhts. allgemeiner verfertigt und angewendet. Wenn es an Wasser mangelte so löschte man mit Wein, natürlich in reichlich weintragenden Stellen. Das geschah bei einer Brandstätte in der Burg von Veszprém (am 28. März 1653.), als man ungefähr 2500 Eimer (Wein auf Löschen verbrachte. Im Sitz des Komitats (Szekszárd), wo auch Bonyhád lag, plünderte Feuersbrunst oft. Am 7. VIII. 1794. wurden 500 Häuser (auch die alte Kirche) zu Asche. Am 25. Mai 1825. entstand hier riesiger Brandscheden; s begann Sammeln nicht mn in Ungarn, sondern auch in den deu sehen Ländern, aber das Ergenis war sehr wenig. Wie es in einer Konskription lesen zu ist, im J. 1799 gab es auch Wasserspritze aus Kupfer in Bonyhád, ausser den 1-2 Stück Handspritzew aus Holz. In der Umgebung der Ortschaft Bonyhád arbeitete ein Drechsler, der solche Wasserspritzen verfertigen konnte. Bei einem inländischen Handwerker bestellte das Komitat 212 Stück Wasserspritzen und es verteilte jene zwischen seinen 106 Gemeinden. An einer separaten Tafel kann man die Feuerordnung des Jahres 1826. lesen für die Ortschaft Szekszárd. Wichtigeres daraus : jeder Hauseigentümer soll mit Wasser gefüllten Kanne oder anderem Wasserbehälter zu Fuss, bzw. mit seinem Wagen zum brennenden Haus eilen; die Kaufleute, Schmied-und Schlossermeister, sowie ihre Gesellen müssen die Wasserspritzen abhole diese mit Wasser füllen und zum Feuer tragen; die Zimmerleute, Wagnc und Steinmetzen sollen mit Beilen an Ort und Stelle erscheinen unu wenn es nötig ist, so zerhacken sie die hinderlichen Hacken une Zärie; die Schneider, Stiefelmacher, Weber und ihre Gesellen müssen di ;r, Kannen und Enterhacken von ihrem Zunftmeister abholen, dann is Feuer eifrig lösen; als Belohnung wird 4 Forint bekommen, der n vorersten Wagen mit Wasser zum Feuer mitnehmen; 2 Forint Bei ,jr >g bekomt der Bürgender als zweiter zum brennenden Hause ankommt; 1 Forint werde dem Bürger gegeben, der als dritter beim Feuer erscheint für den vorersten Eimer mit Wasser bekommt der Fussgänger bei Feuer zwei Forint als Belohnung, der zweiter Mann 2 Forint, der dritter 30 Kreuzer für das Wasser, was in einem Eimer mitgebracht hatte; der Eigentümer von Wagen, der bei dem Feuer nicht hilft, muss 2 Forint als Geldstrafe in die Stadtkasse einzahlen; die Geldstrafe ist 1 Forint dafür, wenn jemand nur herumgafft. In dieser Ausstellung kann man