Tűzoltó Múzeum évkönyve 1. 1984 (Budapest, 1984)

Minárovics János: A világ első tűzoltói gyakorlatban bevált benzinmotoros gépjárműfecskendője

JOHANN MINÁROVICS Die in der Praxis bewährte, in der Welt erste Benzinautomobil-Kraftfahrspritze Die erste Kraftfahrspritze in der Welt hat den 29-ten November 1903 in Budapest bei dem Flora-Kerzenfabrik-Brand eine Prüfung in der Praxis abgelegt. Der budapester Freiwilligen Feuerwehr hat seine Benzinautomo­bil-Kraftfahrspritze die Firma-Magirus-Feuerwehrgerätefabrik in Ulm hergestellt (nach ihren Wünschen). Bei dem Kcrzenfabrik-Brand ist in 18 Behältern Stearin gebrannt; das Brandausbreiten hat man mit Kraftfahrspritze anhalten können. Die Spritze hat mit zwei Röhren drei und eine halbe Stunden gear­beitet. Bei dem motor an dem Gerät haben sich Kinderkrankheiten ge­zeigt, die repariert oder mit anderen Bestandteilen ausgetauschen muss­ten: das hat Zeit und viel Geld gekostet. Die budapester Berufsfeuer­wehr hat ständig zwei Feuerwehrmänner eingestellt zu der Spritze, da­von der eine war Kraftfahrer. Der Kraftfahrspritze-Motor war mit zwei Zylindern 15 PF stark, hatte Magnetzündung. Die Räder waren mit vollem Gummi; für 5 Männer war Sitzplatz; 110 kg Benzin konnte die Spritze mitführen. Das Gerät konnte 2300 kg Gewicht mitführen und zwei Räder konnten mit 1000 kg bremsen. Die Pumpe lieferte 450-500 1 min. Wasser. Die Kraftfahrspritze (nach einem Jahr der Bestellung) hat die Magirus-Firma in Juli 1903 geliefert. Im Winter musste man das Einfrieren behindern. Das wurde so gelöst, dass das Gerät mit einer Decke abgedeckt und unter einem Gasofen eingestellt war. Die acctilcn-Beleuchtung wurde auf elekt­rische umgetauscht. Das Gerät war sehr nützlicht. Im 1904 wurde es bei der Tabak­fabrik in der Dob Gasse bei Dachstuhlbrand, bei Oetl Eisentabrik und

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