Kerényi Ferenc: Pécs szabad királyi város német és magyar színjátszásának forrásai a Baranya megyei levéltárban, 1727-1848 (Színháztörténeti könyvtár - Új sorozat 26., Budapest, 1992)
A SZÍNHÁZTÖRTÉNETI FORRÁSOK ÉS LELŐHELYEK ISMERTETÉSE
Schauspielkultur zu verbreiten. Damals enstand die Programmgetsaltung der aufeinanderfolgenden ungarischen und deutschen Komödianten und die endgültige Zeitdauer der Spielzeit. Seitdem wurden auch regelmäßig zweisprachige Vorstellungen veranstaltet. Die Komödianten waren in der Stadt schon so populär, daß kaum ein Jahr vergeht, ohne daß eine Schaustellerproduktion in einem größeren Hotel oder Gasthaus stattgefunden hätte. Schließlich führte die Entwicklung der Schauspielerei dazu, dap die wohlhabenden Bürger auch den Bau eines Theaters in Erwägung zogen. Nämlich am Anfang schien es ein gutes Geschäftsunternehmen zu sein. Das erste Streben in dieser Richtung stammte von dem Piktograph Peter Trabert, aber er jagte leider solchen rosaroten Hirngespinsten nach (er blieb nicht auf dem realen Boden), die bald entwichen, als die Stadtväter seinen Plan ernst zu prüfen begannen. Aber sein Versuch entsproß unabhängig davon aus einer objektiven Notwendigkeit. Die zweite Epoche endete im Februar 1834 mit dem Erscheinen des Kaufmanns und Feldmessers Johann Balde aus Istrien. III. Epoche: 13. X. 1834-3, XI , 1839 Diese 5 Jahre sind die bedeutendsten hinsichtlich der Gründung des ersten selbständigen Stadttheaters. Die Übergabe des neuen Gebäudes war am 3. XI. 1839. Aber es war ein sehr langer Weg mit großen Hindernissen, den die Initiatoren des Theaters aus dem Bürgertum zurücklegen mu3ten. Nämlich es gab ernst zu nehmenden Gegner eines Theaterbaus an einem zentralen Platz sowohl im Senat als auch in den lokalen Kreisen der Kirche. In dem manchmal erbitterten Kampf verblutete auch Johann Balde, der eine große Möglichkeit sah in der Ausgetsaltung eines Gebäudekomplexes. Der hätte ein Kaffehaus, einen Tanzsaal, einen Gasthof und auch Theatersäle enthalten. Das im Jahre 1836 gegründete Fünfkirchner Bürger-Casino übernahm als lokale Kraft die Sache des Theaterbaus, das alle Schwierigkeiten aus dem Weg räumte und das erste Stadttheater aufXXXVI