Halász, Imre: Jungens und Mädchen… Die Liebe von heute; Q 2078

9. War ich denn nicht nett zu Ihnen? /kokett/ Fritzt Liesl! Sie sind zu nett jedem gegenüber. Und daa ist es eben, was mir nicht gefällt. Sie blicken jeden Mann so an, als wenn Sie ihm am liebsten gleich um den H als fallen möchten. Ich fürchte sogar, dass Sie es ziemlich oft tun! Wie hätte ich mich denn Ihnen nähern können, wo ich doch wusste, dass Sie Jemanden haben. Im Winter war es der Rekordschwimmer, im* Früh­jahr der Apotheker, und seit einigen Wochen ist es der Bankbeamte. Liesl: ûas mit dem Apotheker war nicht ernst,. Fritz : So. Also die beiden Anderen geben Sie zu. Und dass Sie auch jetzt einen haben. Und wollen trotzdem mit mir anbandeln. Vife rum? Liesl: Und warum nicht? Sie haben einen erheblichen Vorsprung vor dem Bankbeamten. Er ist weit entfernt und Sie sind da. Fritz: Also nein. /Entschlossen. Er steht auf/ suchen Sie sich einen anderen Partner. Mir bedeutet die Liebe mehr als Euch, heutigen Siebzehnjährigen. Liesl: Sie reden, als wären Sie mein Grosspapa. /kokett/ Fritz: Ich bin f ünfu nddre is s Ig Jahre alt. Und ihr siebzehn­jährige Mädchen, die Jüngste Generation, blickt uns fremd und staunend an. Liesl: Sind wir denn soviel anders, als й±к Ihre Generation? Fritz: Ja. Liesl: inwiefern? Fritz: Irgendeine zügellose Neugierde, eine nervöse Unruhe

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