Mentényi Klára szerk.: Műemlékvédelmi Szemle 2002/1. szám Az Országos Műemléki Felügyelőség tájékoztatója (Budapest, 2002)
MŰHELY - Somorjay Sélysette: Topográfiai Kutatások a Kulturális Örökségvédelmi Hivatalnál
zugleich unerläßlichen Hintergrund der fundierten und effizienten Arbeit zun Denkmalschutz bildet. Im Interesse dessen, dass man die zwei Aspekte nicht gegen einander auszuspielen braucht, wurde solch ein Forschungsprogramm zusammengestellt, dessen Endziel die Anfertigung der topografischen Bände der Komitate ist, aber mit solchem strukturellen Datenaufnahme-System, wo bei der Materialsammlung nicht auf die Publikation konzentriert wird. Das Endergebnis, der Inhalt der Topografie der Kunstdenkmäler bedarf keiner Bekanntmachung. Der andere Pol der Erschliessung der Werte ist die Datenaufnahme, die im Amtsjargon „Inventar des Kunstdenkmalwertes" genannt wird, die über den zur Identifizierung der Objekte notwendigen Daten und einigen Fotos hinaus die Datierung des Objekts, seine Stilbestimmung, die wesentliche Literatur und die Begründung der Aufnahme sowie Vorschlag zur Verfügung enthält. Diese Aspekte können mit anderen ergänzt werden, wenn dies die Art des aufgenommenen Objekts begründet (z.B. Garten, Orgel, Elemente zum Stadtbild). Ausführlichere Datenaufnahme erfolgt auf dem sog. „Revisionsblatt", das zur Aufnahme von Datein bereits geschützter Baudenkmäler gefertigt wurde, aber dies wird auch bei allen solchen Gebäuden verwendet, das für den Schutz wert ist, oder aus anderem Grund Anspruch auf besondere Aufmerksamkeit hat. In diesen Fällen entstehen auch kurze Beschreibungen, sämtliches Zubehör und Einrichtungsgegenstände werden benannt und datiert. Die topografischen Forschungen laufen derzeit im Rahmen eines mittelfristigen Programms gebietlich (Budapest, die Komitate Vas, Veszprém und Borsod-AbaújZemplén) und thematisch (Orgel-Inventar, Programm der hl. Johannes von NepomukStatuen, Garten-Inventar) geordnet, das regelmässige archivale und bibliografische Forschung ergänzt. Bei der Zusammenstellung des mittelfristigen Programms wurden mehrere Aspekte beachtet: das Vorantreiben der laufenden Arbeiten, Ausprobieren neuer methodischer Vorstellungen, als Grundlage der Finanzierung Budget und Teilnehmerzahl der letzten drei Jahre, die 10 Hauptbeschäftigte sowie 15-20 Außenmitarbeiter bedeutet. Die Beschleunigung der topografischen Forschungen ist nicht unvorstellbar, außer dem Finanziellen ist aber dazu eine besonders wichtige Vorstellung, daß Fachleute in entsprechender Zahl ausgebildet werden, was ein langwidriger Prozess ist, da die zur topografischen Arbeit benötigte Fachkenntnis nur nach der akademischen Ausbildung im Laufe der praktischen Arbeit im Denkmalschutz entsprechend erworben werden kann.