F. Mentényi Klára szerk.: Műemlékvédelmi Szemle 1997/1-2. szám Az Országos Műemléki Felügyelőség tájékoztatója (Budapest, 1997)

MŰHELY - Vida Tivadar-Máthé Géza: Árpád-kori faragványegyüttes feltárása és bemutatása Külsővaton

Der an ihren Ecken abgeschrägten Kopfplatte des einen Zwillingkapitells mit Palmetten schließt sich der einzige erhalten gebliebene, abgekantete, spitzbögige Fensterbogen an, von dem eine Rekonstruktion verfertigt wurde. Das Fundensemble von Külsővat unterscheidet sich durch seine anspruchsvolle Steinmetzarbeit von den durchschnittlichen Bauskulpturen der Dorfkirchen. Die Steine dürften Bestandteile einer Kirche gewesen sein, deren Bauherr einen begab­teren Meister wählen und bezahlen konnte, Doch sind uns gegenwärttig keine Daten über einen Bauherrn im Arpadenzeitlichen Külsővat bekannt. Die Quellen aus dem 18. Jahrhundert berichten eindeutig über die Gründung der dortigen mittelalterlichen Kirche, über die ungewiße Tradition einer „ecclesia abbatialis" und über die Her­kunft der Steine der am Ende des 18. Jahrhunderts neugebauten Kirche. Laut der Quellen des 18. Jahrhunderts war die mittelalterliche Kirche von Külső­vat aus Quadersteinen gebaut („lapides Ecclesiae meri qudrati", „ex sectis lapidibus"). Die auf ein größeres Vermögen deutende Anwendung von Quadersteinen läßt einen Stifter aus dem mittleren Adel oder einen königlichen Freien vermuten. Die Kirche von Külsővat erhielt ihre gegenwärtige Form um das Ende des 18. Jahrhunderts. Bei ihrem Wiederaufbau 1793-96 wurden die Steine der uralten Kir­che und der umliegenden Kirchenruinen (Hímeskő, Pórszalók) eingebaut. In Pórsza­lók stand die erstmals 1271 erwähnte Kirche des Szalók-Geschlechts eine der ältes­ten Kirchen im Komitat Veszprém. Es ist nicht auszuschließen, daß die in Külsővat gefundenen Werksteine einst die Kirche von Pórszalók geschmückt haben. Die vorgefundenen Werksteine wurden zusammen mit einer Rekonstruktion des Zwillingfensters unter dem linken Gewölbeabschnitt des Orgelchors ausgestellt. Tivadar VIDA - Géza MÁTHÉ THE INVESTIGATIONS AND SHOW OF STONE CARVINGS FROM THE ÁRPÁD AGE IN KÜLSŐVAT On the lower part of the right side tympanum by the tower of the Roman Catholic church of Külsővat (Veszprém country) carved stones from the Árpád age were found in 1994. In the course of a two-days investigation 24 pieces of carved stone fragments were taken out of the pediment. Four block capitals made of sandstone with heads of cow, ram, lion and a human figure, three twin capitals carved also of sandstone with floral ornament, two sandstone twin bases with spurs and 14 column fragments carved of white limestone and red sandstone from the lake Balaton of dif­ferent sizes were found. Another piece is a sandstone ogival arch of a window. Sizes of simple and twin columns show similarities. Their capitals are of the same size. In our opinion the carvings must have belonged to the tower windows of a church built in the Árpád age. The carving must have been parts of a window on the second zone below the steeple.

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