F. Mentényi Klára szerk.: Műemlékvédelmi Szemle 1996/2. szám Az Országos Műemléki Felügyelőség tájékoztatója (Budapest, 1996)
KIÁLLÍTÁS - Marosi Ernő: A magyar műemlékvédelem százötven éve
wissenschaftliche und technische Potenziale kannten, sondern sich auf die weltliche, wie auch auf die kirchliche geistige Elite stützten. Den Schwerpunkt der gegenwärtigen Ausstellung bildet die Nachlassenschaft dieses Zeitalters. Für uns ist dieses Erbe ein ebenso sprechendes Kunstwerk, wie die Originale selbst und die Werke der Restauratoren jener Zeit sind selbst Denkmale. Die Entwicklung, auf welche bei der Gelegenheit der Tausendjahrfeier auch die ihren Vierteljahrhunderterfolg feiernde Gründerzeit - und auch die Denkmalpflege dieser Zeit - genau vor hundert Jahren zurückblicken konnte, war weder geradlinig, noch ununterbrochen. Auch das zweite Halbjahrhundert der Landesdenkmalkomission läßt sich nicht leicht nennen. Abgesehen von den äußeren Umständen wurde nach 1919 das progressive Denken ebenso diskreditiert, wie der Konservativismus fast zum moralischen Gebot wurde. Die geniale Equilibrierkunst eines Tibor Gerevich war dazu nötig um das Zeitgemäße mit dem Traditionellen übereinstimmen zu lassen, die Verbitterung wegen den verlorenen Schätzen auf die wissenschaftliche Rekonstruktion des Gesamtbildes und auf die Vorführung der in der Mitte des Landes unter der Erde versteckten Werte zu lenken. Diese Ausstellung berichtet nicht über die Denkmalpflege des unmittelbar vor uns vergangenen Halbjahrhunderts. Jedes Kind beschreibt leichter sein Verhältnis zu seinen Großeltern, doch kann es die Klärung seines Vaterkomplexes nicht umgehen. Die Rettung der Denkmale der jüngsten fünfzig Jahre und ihrer Quellen bleibt unsere Aufgabe, wie auch - wenn wir es tatsächlich wollen - das Nachdenken über die Denkmale zum ersten und zum zweiten Mal. Ernő MAROSI THE 150 YEARS OF HUNGARIAN MONUMENT PROTECTION This text was read at the opening of the exhibition „The first century of Hungarian monument protection 1846-1949". The exhibition was open between the 17th April21st July, 1996 in the hall of the OMvH buildiding. First of all I would like to express my thanks for the possibility of speaking on this festive occasion, which is a celebration for both the Hungarian Academy of Sciences and its Institute for Fine Arts. As a result of Ferenc Toldy's appeal in 1847 the Hungarian Academy of Siences became the founder of Hungarian monument protection and in 1859, following one of the darkest periods of our history, the Bachera, this appeal repeated was reviving it. Interesting is the idea: would it be reasonable to repeat this appeal for the third time, as we face a similar situation from many points of view: monument protection needs - if not a foundation, but a redefinition, the legal regulation of its situation, the explanation of its purposes and benefits and to make society to accept them. The cult of monuments was founded by poetry and was raised to national task by it. At the end of the Reform Age this task was composed as a universal civiliza-