F. Mentényi Klára szerk.: Műemlékvédelmi Szemle 1995/1-2. szám Az Országos Műemléki Felügyelőség tájékoztatója (Budapest, 1995)
KIÁLLÍTÁS - Lővei Pál: A királynét kiállítani nem kell félnetek. Kiállítás az Andechs-Merániakról Andechsben (1993)
bzw. ihrer Tante, der schlesischen Herzogin Hedwig. In der letzten Abteilung war der Reliquiarschatz zu sehen, den man 1388 unter dem Altar der an der Stelle der späteren Abtei- und Wallfahrtskirche gestandenen Kapelle auf dem Andechs-berg fand. Überraschenderweise erinnerten nur zwei Fotos an die Kathedrale von Bamberg, die der Bruder der Königin Gertrud, der Bamberger Bischof Ekbert (1203-1237), hatte erbauen lassen. In der sich mit ihrer Schwester, der Hl. Hedwig, befassenden Ausstellungseinheit präsentierte man eine Kopie des um 1230 geschaffenen Tympanonreliefs der ehemaligen Kirche des Zisterzienserklosters im schlesischen Trzebnica. Das Kloster hatte Hedwig zusammen mit ihrem Gatten, dem schlesischen Herzog Heinrich I. gegründet Das dem Stil der Bamberger „Gnadenpforte" verwandte Relief von Trzebnica ist der glänzendste Beweis für die künstlerischen Beziehungen zwischen Bamberg und Trzebnica. Bedauerlich, daß die sehr ähnlichen Verbindungen zwischen Bamberg und Ungarn anläßlich der Ausstellung keine Erwähnung fanden. Ein anderer Bruder der Genannten, Berthold, war zwischen 1207-1218 Erzbischof im ungarischen Kalocsa und hatte in den Jahren vor der Ermordung der Königin auch wichtige Regierungsämter inne. Zu seiner Amtszeit als Erzbischof dürfte man mit dem Bau der zweiten Kathedrale von Kalocsa begonnen haben. Einige Steinmetzarbeiten oder der Grundriß der Kirche hätten das über die Familie derer von Andechs gewonnene Bild sicher bereichert. Auch bei de mim Falle von Ják wahrnehmbaren künstlerischen Einfluß Bambergs in Ungarn dürften die dynastischen Beziehungen zwischen dem Árpádenhaus und dem Geschlecht derer von Andechs-Meran - zumindest indirekt - eine Rolle gespielt haben. Das ungarische Hinterlassenschaftsmaterial einer der im mittelalterlichen Deutschland am meisten verehrten Heiligen und Tochter der Königin Gertrud, der Hl. Elisabeth aus dem Hause Árpád, war nicht unter den Ausstellungsstücken zu finden, was jedoch verständlich ist. Aus ihrer in Ungarn verbachten Kindheit blieben keine Gegenstände erhalten. Die Denkmäler ihrer späteren Verehrung aber sind in Deutschland so zahlreich und mannigfaltig, daß auch Leihgaben aus Ungarn nicht wesentlich zur Bereicherung beigetragen hätten. Pál LŐVEI EXHIBITION OF THE ANDECHS-MERAN FAMILY IN ANDECHS (1993) Gertrud, Queen of Hungary, descending from the family of Andesch-Meran following 800 years has returned to her birthplace, Andechs, west of Munich, Bavaria. The return of Gertrud, who had been victim of a murder in 1213, could happen by way of the fragments of his sepulchre. From among the high quality carvings of the sarcophagus erected in the monastery of Pilisszentkereszt around