F. Mentényi Klára szerk.: Műemlékvédelmi Szemle 1994/2. szám Az Országos Műemléki Felügyelőség tájékoztatója (Budapest, 1994)

TANULMÁNY - Hoppe László: Késő gótikus méretrend Hans Hammer vázlatkönyvéből

In einem dritten Abschnitt kann man von einem weiteren Verfahren lesen. Hier ist als Ausgangspunkt das mittlere Glied des Mittelfingers sowie das mittlere Glied des 4. Fingers zu nehmen. Die Gesamtbreite beider multipliziert mit 12 würde dann den Fuß (Werckschue), das 24 fache davon jedoch den Maßstab (Masstab) ergeben. Hier ist im Vergleich zu den Ausführungen im vorangehenden Abschnitt ein Widerspruch zu Beobachten, da das 12 fache der Breite der beiden Fingerglieder größer ist als ein Fuß, gleichzeitig aber kommt der 24 fache Wert ziemlich genau dem dort errechneten Rechten Masstab nahe. Bei der Angabe des Werckschue handelt es sich hier vermutlich um einen Irrtum, was wohl ebenfalls von den Unsicherheiten in bezug auf die Benennung der Maße herrührt, wie im vorhergehenden Abschnitt zu sehen war. Schließlich muß man den Fuß in 12 Teile unterteilen und ein Teil davon ist der Zoll. Beachtung verdient, daß zur Bezeichnung der Längenmaße insgesamt nur drei Begriffe verwendet werden: Zoll, Fuß und Maßstab. Die Beobachtung, wonach der beim Bau verwendete technische Fuß (Werckschue) nicht mit der Größe des menschlichen Fußes identisch, sondern etwas größer als dieser ist (13/12 seiner Größe), deutet darauf hin, daß die Regeln Hammers nicht ganz so willkürlich waren, sondern daß er seine eigenen Körpermaße tatsächlich abgenommen und dann mit den von ihm benutzten Maßeinheiten verglichen hat. Die Zeilen mit den Maßen 1/3 kleiner und 1/12 Mikrofuß sollten vielleicht die fehlenden kleineren Angaben, den Abzug ersetzen, im Prinzip könnten sie aber auch für verkleinerte Zeichnungen im Eindrittel- und Einzwölftelmaßstab gedient haben. Das absolute Maß jedoch ist, unabhängig von den gebräuchlichen lokalen Maßeinheiten, ein individuelles eigenes System des Architekten, das er, wenn notwendig, unter Verwendung der eigenen Körpermaße auch ohne Meßgeräte jederzeit aufstellen konnte. László HOPPE LATE GOTHIC MEASUREMENT ORDER FROM THE SKECTH­BOOK OF HANS HAMMER Medieval sources usually do not contain hints to measurements to be used. The prescriptions of the authors can be used theoretically to taste considering size. Meas­ure expressed in exact units of measurement appear only at the end of the Middle Ages for example in the book of Lorenz Lacher from 1516, or in the book of the architect from Strassburg, Hans Hammer von Werde at the end of the 15th - begin­ning of the 16th century. The way of measuring is usually geometrical, and in the course of building constructions made at the drawing table are repeated in original size. As a result of this the drawing of the planned building is ready, models, stones and the whole

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