Koppány Tibor: A Sümegi vár és a Devecseri kastély reneszánsz kőfaragványai (Magyarország építészeti töredékeinek gyűjteménye 7. Budapest, 1995)

Tibor Koppány: Renaissance Baufragmente der Burg von Sümeg und des Schlosses in Devecser

András von Choron liess das Schloss und die darunter liegende Stadt mit Mauern umgeben, die erfolgreich sogar den heimlischen als auch den türkischen Angriffen widerstehen konnte. Er selbst war einer der Stärkesten Förderer der Habsburg-Partei, und Erworber eines mächtigen Vermögens. Sein Sohn namens János liess das Vermögen der Familie weiter vermehren, und das Schloss und die Stadt weiter befestigen. Bis zum Ende des 17. Jahrhunderts war eine unter den die westliche Grenze des Landes verteidigenden Grenzburgen. Die Familie Choron ist im Jahre 1584 ausgestorben. Das Schloss war bis zum Jahre 1626 mit dem königlichen Genehmigung in Händen der Erben auf der weiblichen Linie, danach geriet es zu den Grafen von Esterháza. Sie liessen das Schloss gegen 1790 im barocken Stil, schliesslich gegen 1890 mit historisierend­neobarocken Formen umbauen. Die vorgestellten Steinmetzarbeiten im Renaissance­Stil, und die aus denen rekonstruierbaren Tür- und Fensterrahmen, Kaminen und andere Baudetailen bestätigen, dass das um das ersten Viertel des 16. Jahrhunderts gebaute Schloss unter den damaligen ungarländischen Umständen ein Bauwerk vom seltsamen Reichtum war.

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