Horler Miklós szerk.: Vas megye műemlékeinek töredékei 2. Magyarszecsőd - Zsennye (Magyarország építészeti töredékeinek gyűjteménye 6. Budapest, 2002)

Függelék - Baufragmente der Kunstdenkmäler vom Komitat Vas (Pál Lővei)

spiegelt sich gut in der bedeutenden Anzahl der dörflichen Patronatskirchen in Komitaten Zala und Vas. 73 Im 12.-13. Jahrhundert waren die halbkreisförmigen, oder rechteckigen, eventuell mit Quadrum erweiterten Sanktuarien der kleineren, dörflichen Kirchen im ganzen Land gewölbt, die einräumigen Schiffe werden nicht gewölbt. Der Eingang öffnete sich meistens in der südlichen Mauer, im Allgemeinen mit drei engen Fenstern darüber. An den meisten Stellen befindet sich eine Westempore (Abb. 25), mit einem vor dem Schiff oder in dem Raum des Schiffes erbauten Westturm oder ohne dem. Den anderen Teilen des Landes ähnlich sind Rotunden auch im westlichen Transdanubien bekannt, meistens mit einer kleinen Apsis. Manche Gebäude haben eine Vierkonchenanlage (die heutige Hl-Michael-Kapelle, Pápoc, Abb. 583, 587; Hl-Jakob-Kapelle, Ják, Abb. 26). Die Steinfragmente der Dorfkirchen im westlichen Transdanubien - Torräumen. Bogenfriese der Gesimse, die Säulen der Zwillingfenster - nicht in einem einzigen Fall gelangen in vorgefertigter Form in die oft aus Ziegelsteinen aufgerichteten Mauer der Gebäude, wie darauf in einigen Fällen auf Grund der eventuellen Zusammenstellung z. B. der Portale, aus steinmetzerischen Betracht geschlossen werden kann: z. B. Csempeszkopács, südliches Tor und die kleine, seltsamerweise mit kapitellmäßigen Sockeln kombinierten Säulen in den Turmfenstern der r.-k. Kirche (Abb. 169-177): Jakfa Bogenfriesdetails des Gesimses der r.-k. Kirche (Kat. Nr. 60.7-38; Abb. 260-261, 278-320; Faltenbeilage 1); Magyarszecsod, südliches Tor der r.-k. Kirche (Szerk. Kat. 70/1 ; Abb. 500-501 ); Meszlen, Südtor der r.-k. Kirche (Kat. Nr. 63.1-18; Szerk. Kat. 63/1 ; Abb. 533-536, 542-557); Óriszentpéter, Südtor der r.-k. Kirche (Abb. 577); Táplánszentkereszt, Südportal der Hl-Kreuz-Kirche (Kat. Nr. 85.1-17; Szerk. Kat. 85/1; Abb. 864-871) Die Wandgliederung mit Lisenen eventuell mit Bogenfriesabschluss war oft die Verzierung der Backsteingebäude: z. B. Magyar­szecsod, r.-k. Kirche (Abb. 498); Meszlen, r.-k. Kirche (Abb. 513-514); Rábatöttös, r.-k. Kirche (Abb. 622-623); Táplánszentkereszt, Hl-Kreuz-Kirche (Abb. 857-858); Vasalja-Pinkaszentkirály, r.-k. Kirche (Abb. 875). Die r.-k. Kirche in Nagygeresd wurde in dem zweiten Viertel des 13. Jahrhunderts mit halbkreisförmiger Apsis und mit einem Schiff rechteckiger Anlage erbaut. Ihr im Laufe der Wiederherstellung freigelegtes Südportal, und die Trichterfenster der südlichen Fassade des Schiffes, und die Apsis sind von üblicher Lage. (Abb. 558-560) Der in den Schiffsraum eingezogene Turm trat kaum vor die Westfassade, deren Ostwand sich auf zwei Pfeilern der Turmempore, die sich mit drei Bögen in den Innenraum öffnete, beruhte. Die ähnliche Gestaltung des westlichen Teils der Kirche wird in gutem Zustand der Kirche von Rábatöttös aufbewahrt, die am Anfang des 13. Jahrhunderts mit der westlichen Erweiterung des kleinen Schiffes ausgebildet wurde. (Abb. 622-624) Zu dem aus der westlicher Seite der Frontfläche wenig hervorsprin­genden Turm schliesst sich mit zwei schrägen Giebelmauern die Westfassade, und die Ostseite des Turmes beruht sich auf zwei abgekannten Pfeilern, die stark in den Schiffsraum hervorspringen. Auf dem Obergeschoss wurde eine Empore ausgestaltet. Diese charakteristische Zusammenstellung von Turm und Westempore ist in mehreren, weiteren Kirchen in Komitaten Vas und Zala, z. B. in Bucsu, in Kőszegdoroszló, in Zalaszentmihályfa (Bode, Abb. 25) zu finden. Die Kirche zu Kó'szegszerdahely stammt aus dem 13. Jahrhundert, die später mit gotischen Bauteilen erweitert wurde. (Abb. 494—4-95) In Kissomlyó ist der westliche

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