Horler Miklós szerk.: Vas megye műemlékeinek töredékei 2. Magyarszecsőd - Zsennye (Magyarország építészeti töredékeinek gyűjteménye 6. Budapest, 2002)

Függelék - Baufragmente der Kunstdenkmäler vom Komitat Vas (Pál Lővei)

Teile der Wiener Stephanskirche) von bedeutender Wirkung. Ihren ungarländischen Einfluss, ihre Vorbildrolle zeigt das Portal und die Steinmetzarbeiten solcher Gebäude, wie die einmalige Propsteikirche in Sopronhorpács. 65 Die wirkliche Verbreitung ihrer Wirkung zeigen jedoch die aus dem 13. Jahrhundert stammenden Dorfkirchen vom westlichen Transdanubien. Das Agnus Dei darstellende Tympanon des Südportals von Ják traf zahlreiche Nachfolger an den kleineren Herrschafts- und dörflichen Gebäuden in der weiteren Gegend, stellenweise als mit einem Kreuz verbundenen Löwe umdeu­tend. 66 Solche sind die Hl-Jakob-Kapelle in Ják (Abb. 30-31), Csempeszkopács (Abb. 170), Vasalja-Pinkaszentkirály (Szerk. Kat. 44/1; Abb. 889-890), Zalaszentmihályfa (Bode; Abb. 32), 67 Domonkosfa 68 (Domanjsevci, Slowenien; Abb. 33-36), Zalahás­hágy. 69 Die neuzeitliche Kirche der Gemeinde Sitke bewahrt als Zeuge der früheren mittelalterlichen Kirche ein Portaltympanon mit einer Lamm Gottes-Darstellung von den eigenen Rücken beissenden Drachen umgeben (Kat. Nr. 78.1; Abb. 663). Im ähn­lichen ikonographischen Zusammenhang ist das Tympanonsteinfragment der r.-k. Kirche von Óriszentpéter, an dem auch ein Drachen geschildert wurde, zu vorstellen (Kat. Nr. 71.1; Abb. 578-579). Auch als einziges Denkmal einer zerstörten Kirche ist das Agnus Dei darstellende Tympanonfragment in Hegyhátszentmárton (Kat. Nr. 59.1; Abb. 236). Aus sekundärer Zumauerung wurde ein originell vielleicht den Teil eines Tympanons bildende, abgehaute Umrisse einer Lamm Gottes-Darstellung tragende Fragment in der r.-k. Kirche zu Egyházashollós (Kat. Nr. 57.5; Abb. 225). Ähnlich sind zu den oben erwähnten, in sich beissenden Drachen von Sitke und Óriszentpéter jene auf den Kapitellen der Südportalen befindlichen Bestien der Kirchen zu Csempeszkopács (Abb. 170), Domonkosfa (Abb. 37-38), Magyarszecsod (Szerk. Kat. 70/1; Abb. 503). Ein Kapitell mit Drachen in der Ungarischen National­galerie, was das Detail eines Portals bildete, von gleicher Alter mit den oben erwähn­ten, wurde als ein Stück von Jáker Herkunft registriert, obwohl darüber keine Quelle berichtet, und das Fragment erreicht das Niveau der Steinmetzarbeiten von der Jáker Abtei nicht. 70 (Abb. 39) Das Portal in Magyarszecsod von aussen begleitete verschlin­gende Motiv eines Flechtwerkes (Kat. Nr. 70.1-4; Szerk. Kat. 70/1; Abb. 500-501, 505-506) befindet sich auch auf dem Jáker Westportal, und auch an den einigen Fenstern der Kirche. (Abb. 40) Ein einfacheres, aber charakteristischeres Motiv ist die Reihe von Halbkugeln in Hohlkehlen der Fenster von Ják (Abb. 41-42), deren im Komitat bekannte Parallelen ausser an den Zwillingfenstern der direkt an ihr stellenden Hl-Jakob-Kapelle, der mittelalterlichen Jáker Pfarrkirche mit Vierkonchenanlage (Abb. 43-44), die zwei Fensterrahmenstücke der einstigen Kirche in der Burg von Steinamanger (Kat. Nr. 81.1-2; Abb. 790-791), an der Torleibung des Südportals der r.-k. Kirche zu Magyarszecsod (Szerk. Kat. 70/1, Abb. 500-501), an der Torleibung des Südportals in der r.-k. Kirche zu Meszlen (Kat. Nr. 63.17-18, Szerk. Kat. 63/1; Abb. 532-534, 555), an den Türpfosten, und an der Torleibung des Südportals in r.-k. Kirche von Vasalja-Pinkaszentkirály (Kat. Nr. 44.1-4, 44.6, 44.10-13; Szerk. Kat. 44/1; Abb. 878-879, 885, 889-890) sind. Kaum bemerkbar, originell gegliedertes, ähnliches Motiv schmückt das Zwillingsfenster an der südlichen Seite von der Turmhalle in der Kirche zu Jakfa. (Abb. 263-264) Die Kugeln sind zu Rosetten geworden an dem frag­mentarischen Südportal in der Kirche zu Bük (Kat. Nr. 51.53; Szerk. Kat. 51/2; Abb. 118-122). Das Motiv ist auch in den ferneren Gebieten, in Lébény bekannt, und die

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