Horler Miklós szerk.: Vas megye műemlékeinek töredékei 2. Magyarszecsőd - Zsennye (Magyarország építészeti töredékeinek gyűjteménye 6. Budapest, 2002)

Függelék - Baufragmente der Kunstdenkmäler vom Komitat Vas (Pál Lővei)

mauert und umbehaun wurden (Kat. Nr. 44.17-19; Abb. 893-894). Ein anderes Mal ist es möglich, die im Laufe der Bauforschung freigelegten Steinmetzarbeiten mit der Auslassung des Putzes vorzuführen (Egyházashollós, Brüstung in der Mauer der Turmhalle der r.-k. Kirche: 10 Abb. 2). In Egyházashollós wurde auch eine Altarplatte in der Mauer der gotischen Kirche zugemauert. Im Fundament der Kirche zu Ják wur­den zahlreiche Steinmetzfragmente aus den römischen Resten von dem näher liegen­den Savaria/Szombathely verwendet, in den aufsteigenden Mauern sind Steinen mit römischen Inschriften zu besichtigen, und auch einige Details der Kirchenornamentik wurden mit dem Neubehauen von römischen Steinen angefertigt. 11 Im mittelalter­lichen Mauerwerk von Meszlen wurden römische Ziegel, und Dachziegel verwendet, mehrere ganz intakte Ziegel und ein Steinfragment mit Inschrift (Abb. 3) kamen aus dem barocken Mauerwerk des Sanktuariums, beziehungsweise dem Umbau des Südportals 12 zum Vorschein; in der Mauer des Gebäudes wurde früher ein römisches Relief aufbewahrt. Diesem letzten gleich ist auch in anderen Fällen je eine typische, verzierte Steinmetzarbeit schon als Spolium lange bekannt, und auch sichtbar in der Mauer der Bauten (Vassurány, r.-k. Kirche, Grabstein mit dem Relief einer Reiterfigur: Abb. 4; Hannersdorf, r.-k. Pfarrkirche, Löwenstatue: 13 Abb. 5; Neumarkt im Tauchental, [ung. Felső-Kethely; Burgenland], r.-k. Pfarrkirche, Steinplatten mit Inschrift und Figuren in der Turmmauer, über denen im 18. Jahrhundert, in canonica visitatio 14 als schon seit langem anwesenden berichtet wurde; ein römischer Grabstein in der Mauer der alten Kirche von Szombathely-Szentkirály wurde von István Schoenvisner gezeichnet: 15 Abb. 6). In der nördlichen Schiffmauer der Kirche zu Dozmat wurde 1873 der Grabstein von Publius Maecius Sabinus, des Veterans der XV. Legion Apollinaris, der später auf Initiative von István Paulovics ausgebrochen, und ins Museum Savaria in Szombathely geliefert wurde, von Vilmos Lipp beschrieben. 16 Aus den Mauerwerken von vernachlässigten Bauten ragen aus dem Putz römische Steinmetzarbeiten hervor, die sekundär als Baustoff verwendet wurden (Alsóújlak, Friedhofkapelle, Fragment mit Inschrift an der nördlichen Seite des Triumphbogens: 17 Abb. 7). Im Laufe der Wiederherstellung der r.-k. Kirche zu Csempeszkopács kam aus der Auffüllung des Sanktuariums ein Fragment eines römischen Grabsteins hervor. (Abb. 8) Die zwei Granitsäulen aus der Säulenreihe am Iseum in Steinamanger befind­en sich heute an der Kirche zu Ják, die eine von beiden ist zum Pfadfinderdenkmai umgestaltet, die andere liegt am Boden, und auch mit der Verwendung eines ähnlichen Säulenbruchstücks wurde im Gemeinde als das Denkmal des ersten Weltkrieges ange­fertigt. 18 (Abb. 9-11) Im Park des in der Nähe von Steinamanger liegenden Bogáter Schlosses lag bis ihrer Einlieferung ins Museum eine aus Marmor geschnitzte Säule mit Verjüngung nach oben am Boden - wahrscheinlich gehört dieses sekundär ver­wendete Stück zu der ehemaligen Verzierung des Parks (Abb. 12). In den aus ver­schiedenen mittelalterlichen Epochen stammenden Mauern des Sanktuariums in der Hl-Martin-Kirche zu Steinamanger befinden sich in größer Menge römische Baustoffe, Ziegel, Steinmetzarbeiten, so wurde ein römisches Statuenpostament zugemauert in der südöstlichen Ecke des Sanktuariums vermessen, aus der Zumauerung der gotischen Sakristeitür wurde ein Grabsteinbruchstück mit römischer Inschrift ausgebrochen. 19 Die mittelalterlichen Neuverwendungen der römischen Steinmetzarbeiten beschränken sich natürlich nicht nur auf das Komitat Vas, sondern auch auf dem ganzen Gebiet von Transdanubien, das einmal einen Teil des römischen Reiches

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