Horler Miklós szerk.: Vas megye műemlékeinek töredékei 2. Magyarszecsőd - Zsennye (Magyarország építészeti töredékeinek gyűjteménye 6. Budapest, 2002)

Függelék - Baufragmente der Kunstdenkmäler vom Komitat Vas (Pál Lővei)

Laut dem System des Katalogs von Lapidarium Hungaricum bekommt jedes Gebäude oder jeder Baukomplex aus dem von seinem originellen Fundort entferntes Steinfragment bekannt ist, eigene Inventamummer, nach der die Katalognummern von den aus demselben Objekt stammenden Stücken kommen. Im Fall vom Königspalast in Visegrád beziehungsweise der Burg von Ofen ist diese Inventarnummer in seinem ganzen Band dieselbe (und auch dieselbe in den folgenden, noch vorgeplanten Bänden -Visegrád: 441; Ofen: 100. Diesem gegenüber hat das Material in den vorliegenden Bänden von vielen Bauten Platz bekommen. Ihre Inventarnummer wurde in jedem Fall unter dem Titel der baugeschichtlichen Zusammenfassungen angegeben. Am Anfang der Sammeinarbeit, in dem aufzählerisch aufgenommenen Material des Bandes Lapidarium Hungaricum 1. kam Komitat Vas bloß mit 32 Fundorten vor. 4 Im Laufe der lokalen Forschungen gelangen uns jedoch neuere Steinmetzarbeiten zur Kenntnis, und im Komitat brachten in den letzteren Jahren die von den Kollegen vor allem des Komitatsmuseums, in geringerem Maße von Országos Műemlékvédelmi Felügyelőség /Landesinspektorat für Denkmalpflege (seit dem Frühling des Jahres 1992 Országos Műemlékvédelmi Hivatal/Landesamt für Denkmalpflege) geleitete Forschungen und Freilegungen von bedeutender Anzahl weitere Steinmetzarbeiten zum Vorschein. Im Verhältnis zu den im Jahre 1986-87 Bekanntgemachten hat sich die Anzahl, wenn auch nicht die der Fragmente selbst, doch der zu ihnen gehörenen, noch verarbeitenden Objekten verdoppelt. Endlich haben die Objekte in den zwei Bänden des Komitats Vas von Lapidarium Hungaricum mit den Inventarnummern zwischen 34-49 und 51-99 (die Nummer 50 gehört zu einem besonderen, vorgeplanten Band der Abteikirche zu Ják) Platz bekommen. Die katalogisierten Denkmäler befinden sich in mehreren Fällen - vor allem bei den Sammlungen von größerer Stückanzahl - an solchen, engen Bewahrungsorten, so fanden die Arbeiten der Lokalkatalogisierung und des Fotografierens der Steinmetzarbeiten wegen der Vermeidung der Fehlermöglichkeiten und Auslassungen in einer ganz eventuellen, im Lageort besetzten Reihenfolge statt, und nach der Inventarnummer kamen z. B. auf die Fotos auch die so ergebenen Nummern hin. Im Laufe der Redaktionsarbeiten bemühten wir uns, auch alle diese Ensembles sowohl hinsichtlich der Entstehungzeit der Steinmetzarbeiten, als auch ihrer einstigen Rolle, die sie innerhalb des Gebäudes spielten in eine logische Reihenfolge zu setzen, was allerdings eine neue Numerierung nötig hatte. (So geschah es im Falle der r.-k. Kirche zu Bük, und der Hl­Jakob-Kirche und der Burg in Güns [Kőszeg], der Burg zu Sárvár, des Zister­zienserklosters in Sankt Gotthard [Szentgotthárd], der Hl-Martin-Kirche in Steinamanger [Szombathely] und der Hl-Lorenz-Kirche in Táplánszentkereszt). In diesen Fällen geben wir die alte Numerierung in einer Klammer am Ende der Katalognummer an. Die früher erschienenen Bände von Visegrád, Sopronhorpács und Ofen der Serie Lapidarium Hungaricum wuchsen gleichermaßen aus je einer Diplomarbeit aus, sind Ergebnisse von vieljähriger, intensiver Forschungsarbeit. Bereits als Diplomarbeiten wurden sie mit monografischem Anspruch geschaffen, so ihre zusammenfassenden Abhandlungen sind von einem einzigen Verfasser geschriebene Gebäude-(Teil)Mo­nographien. Im Falle der Bände vom Komitat Vas war den Redakteuren eine viel schwerere Aufgabe zuteil geworden. Mehr als 60 Einleitungstudien sind nötig gewor­den. Diese Abhandlungen und die Beschreibungen der Steinmetzarbeiten stammen von 25 Verfassern. Der Leiter des ganzen Lapidarium Hungaricum Programms, der

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