Horler Miklós: Általános helyzetkép (Magyarország építészeti töredékeinek gyűjteménye 1. Budapest 1988)

Horler Miklós: LAGEBERICHT ÜBER DIE ARCHITEKTONISCHEN STEINFRAGMENTEN IN UNGARN

Miklós Horler LAGEBERICHT ÜBER DIE ARCHITEKTONISCHEN STEINFRAGMENTE IN UNGARN EINLEITUNG Mit diesem Band beginnen wir eine neue Serie: das LAPIDARIUM HUNGARICUM, den Corpus der architektonischen Steinfragmente in Ungarn. 1974 haber wir die Idee dieses Unter­nehmens in der Komission für Theorie und Geschichte der Architektur der Ungarischen Akademie der Wissenschaften aufgeworfen, wo zuerst die Übersicht über die Situation der architektonischen Steinfragmente des Landes beschlossen wurde. Der Lagebericht, der grossenteils im Korrespondez­wege eingesammelt und deswegen sehr lückenhaft war, wurde 1976 publiziert. 1 Er gab über etwa 38 000 Steinfragmente aus 115 Ortschaften eine Übersicht und enthielt Vorschläge für die weiteren Aufgaben. Während der seitdem vergangenen mehr als zehn Jahre wurden dann mehrere Versuche und Initiativen gemacht, einerseits zur Realisierung der in den Vorschlägen erwähnten Aufgaben, anderseits zur Verbesserung der Lage der Steinfragmente, zu konkreten Ergebnissen kam es aber nicht. Dank dem Präsidenten des Koordinierungsrats des Forschungsprogramms "Freilegung, Registrierung und Veröffentlichung unserer kulturellen und historichen Denkmäler", dem Aka­demiker Tibor Klaniczay der die Wichtigkeit des Themas erkannte, wurde es dann in das gegen­wärtige Fünfjahrprogramm aufgenommen. Die finanzielle Unterstützung verdanken wir dem Nationalen Fond für Wissenschaftliche Forschungen, der uns 1986 ein Zuschuss für vier Jahre zugesprochen hat und damit die Realisierung der vor zehn Jahren konzipierten Aufgaben — die allgemeine Situationsaufnahme, dann die Inventarisation und zum Schluss eine selbständige Publikations-Serie - ermöglichte. Die Arbeit wurde im Herbst 1986 in Angriff genommen, im Rahmen des Landesinspektorats für Denkmaplfelge, unter der Leitung des Autors dieses Beitrags. Für die Organisierung, Leitung und Redaktion wurde eine Arbeitsgruppe gebildet unter der Mit­wirkung von István Feld, Tibor Koppány, Pál Lővei und György Szekér. Als erste Aufgabe haben wir uns die ausführliche Bearbeitung eines Lageberichts für das ganze Land zum Ziel gesetzt, die Veröffentlichung des diesbezüglichen Materials beabsichtigten wir jetzt, in der ersten Nummer der beginnenden Publikationsserie. Zum zweckmässigen Termin­plan, zur Organisierung der Inventarisation und der Bearbeitung haben wir es nämlich unbedingt für notwendig erachtet, über dem Material zuerst eine genaue, ausführliche und vielseitige Über­sicht zu besitzen. Dabei hoffen wir, dass die Bekanntmachung des Lageberichts auf den Fachge­bieten der Denkmalpflege, der Muséologie, Archäologie und Kunstgeschichte, ferner bei deren Oberbehörden, die Aufmerksamkeit auf diese, bisher ungünstig behandelten und verborgenen Werte der ungarischen Wissenschaft lenken wird. Bei der Zusammenstellung des Lageberichts über das Gebiet des Landes waren 75 daten­liefernde Mitarbeiter tätig, wir möchten ihnen hier für ihre wertvolle und begeisterte Arbeit Dank sagen. Ihrer Hüfe verdanken wir es, dass die Erschliessung und Summierung des, unsere Erwartun­gen übersteigend reichen Materials in einem Jahr fertig geworden ist. Neben den Mitarbeitern des Landesinspektorats für Denkmalpflege, waren etwa 25 Fachleute der verschiedenen Museen an der Arbeit der Datenaufnahme beteiligt, deshalb möchten wir den Leitern und Verwaltern aller be­treffenden öffentlichen Sammlungen besonders danken, dass sie unsere Arbeit ermöglicht und unterstütz haben. Parallel mit den Arbeiten des Lageberichts haben wir schon die Vorbereitungen zur Be­arbeitung einiger Fundensembles in Angriff genommen, was die vollständige Inventarauf name, die ausführliche Vermessung und die photographischen Aufnahmen, ferner die ersten wissen­schaftlichen Überblick bedeuten wird. Eine solche Inventarisation und Publikation allen architek­tonischen Steinfragmenten Ungarns beansprucht natürlich einen vierjährigen Programm.

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