Détshy Mihály nyolcvanadik születésnapjára tanulmányok (Művészettörténet - műemlékvédelem 11. Országos Műemlékvédelmi Hivatal, 2002)

Sedlmayr János: Magyarországi gótikus ablakmérművek

- im Inneren des Maßwerks treffen wir die einfachsten Formen. Dies sind Kreis, Halbkreis-, Spitzbogen, Herzform, Fischblase, Mandelform, usw. - das Maßwerk besteht im allgemeinen aus einem (primären) Profil. Die spätgotischen Maßwerke sind in Ungarn oft nur zweigeteilt, nicht nur an Fenstern von Dorfkirchen, sondern auch in Gotteshäusern der Marktflecken. In den einzelnen Kirchen wurden meist Maßwerke mit verschiedener Zeichnung angewandt, nur ihre Formensprache ist ähnlich. Der Außenrahmen der breiteren Fenster in größeren Kirchen ist meist mit gedrücktem Spitzbogen geformt. Das Maßwerk beginnt über der Kämpferlinie und füllt die Fläche des Bogendreiecks proportioniert aus. Anfangs waren die „Abstützungen", die das Maßwerk tragen, spitz-, dann halbbogig, ohne sekundäre Nasenbogen. Über diesen trifft man im spätgotischen Maßwerk reinen Kreis, Herzform, verschiedene Fischblasen, Spindelform usw. Die Fensterumrahmungen haben in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts oft individuelle Formen: Der Abschluss des Fensters im Refektorium des Franzis­kanerklosters in Kolozsvár (Klausenburg) oder die Fenster des Kirchenturms der Budaer Dominikaner.

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