Bardoly István és László Csaba szerk.: Koppány Tibor Hetvenedik Születésnapjára (Művészettörténet - műemlékvédelem 10. Országos Műemlékvédelmi Hivatal, 1998)
Feld István – Szekér György: A golopi késő reneszánsz kastély
don des Raumes in dem anderen „Eckturm" ist dagegen nicht bekannt, was auch damit zu erklären ist, daß die späteren Umbauten vorwiegend diesen Gebäudeteil trafen. Über die Abdeckung, über die ursprünglichen Dächer des Hauses gibt es keine Informationen - es ist ebenso mit einem hohen Dach, wie mit einem reichverzierten Zinnenkranz zu rechnen, was für „Oberungarn" um 1600 schon typisch war und auch der Renaissance- Verputz ist unbekannt - eine Sgrafitto- Verzierung davon ist auch nicht auszuschließen. Was eine mögliche Verteidigung des Schlosses anbelangt, sind im Kellergeschoß und im Nordostteil des Erdgeschosses kleine Schießscharten für Handfeuerwaffen zu finden, aber auf die Spuren eines aus Stein- oder Holz errichteten äußeren Wehrgürtels fanden die bisherigen Ausgrabungen nich, den Schutz sicherten hier bis Ende des 17. Jhs vorwiegend Sumpf und Wasser. Die bisherigen Ergebnisse der Erforschung des Spätrenaissance-Schlösser der nordöstlichen Gebiete der ehemaligen Ungarischen Königreiches deuten darauf hin, daß das kleine Schloß in Golop zu den ersten Bauten gehört, wo man schon mit der bewußten Wahl eines regelmäßigen, symmetrischen Grundrisses rechnen kann, wo aber immer noch viele Elemente der spätmittelalterlichen Bautradition vorhanden waren.