Pamer Nóra szerk.: Gerő László nyolcvanötödik születésnapjára (Művészettörténet - műemlékvédelem 6. Országos Műemlékvédelmi Hivatal, 1994)

Leonardo Villena: A várak születése, fénykoruk és hanyatlásuk Spanyolországban

obachten sind. Im Bereich der islamischen Eroberung entstanden Städte mit gänzlich unterschiedlicher Sturktur: statt Regelmäßigkeit ist die Unregelmäßig­keit vorherrschend, ein Gewirr schlängelnder Gassen, statt der „offenen" Fassa­den geschlossene, mit kleinen Öffnungen zergliederte Stirnseiten. Nicht selten wurden in den arabischen Städten starke Zitadellen gebaut. Die Burgen, die nach Beendigung der Reconquista ihre strategische Bedeu­tung eingebüßt hatten, wurden vom König an verdienstvolle Untertanen ver­schenkt. Manche wurden von den neuen Eigentümern der Wohnlichkeit zuliebe umgebaut, andere verfielen, zusätzlich beschleunigt dadurch, daß die Bewohner der Gegend sie gewöhnlich als Steingrube benützten. Im Ergebnis dieses Miß­brauches hat der ursprüngliche Bestand von schätzungsweise 6000-8000 Burgen stark abgenommen: knapp 2500 sind erhalten geblieben. Und selbst von diesen können wir nur von 150 sagen, daß sie nicht nur als Bauwerk einen einwandfrei­en Anblick bieten, sondern auch eine mehr oder weniger intakte Inneneinrich­tung haben. Abbildungen 1. Banos de la Encina (Kalifat, erbaut im 9. Jhdt.) 2. Äusserer Turm („albarrana") ; mit der Burg durch eine Brücke verbunden 3. „Vertikale" Schießscharten, erbaut zum Schutz des Tores 4. Die Burg Mediana del Campo 5. Anzahl der zur Zeit in Spanien stehenden Burgen und Türme 6. Die im 15. Jhdt. wiedererbaute Burg Almansa 7. Die Mitte des 15. Jhdts. erbaute Burg Penafiel 8. Die Burg von Escalona 9. Die Burg von Manzanares (die Schutzvorrichtungen erscheinen hier nur mehr als Dekorationselemente) 10. Coca, Burg von Mudéjar 11. Die Stadtmauern von Avila mit Außentürmen 12. Die Burg von Montjuich, die zum Schutz des Hafens von Barcelona erbaut wurde

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