Lővei Pál szerk.: Horler Miklós Hetvenedik születésnapjára Tanulmányok (Művészettörténet - műemlékvédelem 4. Országos Műemlékvédelmi Hivatal, 1993)

Farbaky Péter: A kassai Szent-Mihály kápolna Szatmári-féle bővítése és purista restaurálása

spiegeln das von seinem Wiener Professor Friedrich von Schmidt stammende Idealbild der ersten, ursprünglichen, gotischen Periode der Michaeliskapelle wieder. Da Schulek Schmidts Schüler war, wurden im Laufe der Wiederherstel­lung die Vorstellungen seines ehemaligen Meisters verwirklicht. Szatmáris Erweiterung im Norden und die südliche Sakristei wurden niederge­rissen. An der Nordseite der Sakristei errichtete man auf den dort gefundenen ehemaligen Grundmauern eine neue Sakristei mit einer Wendeltreppe, über die man durch einen Außengang auf dem Stockwerk an der Nordfassade auf die Empore gelangt. Die auf die Empore führende alte Wendeltreppe wurde erwei­tert und als selbständiger Block mit einer Turmhaube versehen. Sztehlo, der den Großteil der Planung und der Ausführung verrichtete, zeichnete sogar zwei Al­ternativen für die Hauptfässade. Im Inneren wurden während der Wiederherstel­lung neue, auch die mittelalterlichen Fragmente einschließende Wandmalereien, eine dekorative W T andbemalung und neue bemalte Glasfenster geschaffen. Die technische Vermessung des so entstandenen Kapellengebäudes wurde 1942 von den Studenten der Budapester Technischen Universität durchgeführt.

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