Műemlékállományunk bővülése, új műemlékfajták (Az Egri Nyári Egyetem előadásai 1987 Eger, 1987)
Nováki Gyula: Őskori és középkori földvárak Magyarországon
finden wir eine Freilichtausstellung der Maschinen die in der Grube benutzt wurden. Dieses Bergbauindustrie-Denkmal, ist heute ein Museum. Ein anderes, wertvolles Kohlengrubendenkmal befindet sich in Oroszlány, mit Schwebeschacht XIV. und die Bedienungsgebäude, die dazu gehören. Besonders wertvoll ist das Schachtförderungsmaschinenhaus mit den ursprünglichen Einrichtungsgegenständen. Die Grube funktionierte vom 1941 bis 1971. In Jahre 1979 wurde diese — in dem ursprünglichen Zustand — als Industriedenkmal und technisches Museum erklärt. Im Hof sind alle Grubenmaschinen ausgestellt. Die Erdölgrubenzeugnisse konnten wir nicht auf dem Gebiet der Produktion lassen. Aus diesem Grund wurden die Bohrtürme, die Saugpumpen und alle Einrichtungen, die im Ölgrubenbau benutzt benutzt wurden nach Zalaegerszeg gebracht, wo ein Ölindustriemuseum auf einem Gebiet 32 450 m 2 als Freilichtungausstellung zustandegebracht wurde. Diese sind geschätzte Zeugnisse der Industriegeschichte. Unsere Ölindustrie reicht in die Mitte des vergangenen Jahrhunderts zurück. Der erfolgreiche grossbetriebliche Ölgrubenbau fing im Jahre 1937 an. Montanwesen Das einzige Hüttenzeugnis auf dem heutigen Gebiet des Landes ist die Ruine der Silberschmelze in Nagybörzsöny (Komitat Pest). Die Verhüttung des Silbers fing hier in der ersten Hälfte des XV. Jhs. an. Die erwähnte Ruine ist der Überrest einer im 1774 errichteten Schmelze. In Nagybörzsöny haben wir eine im Jahre 1417 errichtete Kirche ohne Turm. Diese gehörte den Grubenarbeitern. Die Kirche hat eine Fassade mit Mauerkamm und über der Birnartig gegliederten Tür befindet sich ein Bergmannsabzeichen. Unser Ältestes Eisenhüttenzeugnis ist die Stützmauer des Hochofens, des im 1770 im Tal des Garadna-Baches gegründeten Eisenwerks von O-Massa (Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén). Das Eisenwerk wurde von Heimich Fasola, einem Erlauer Schlosser und Uhrmachermeister gegründet. Die Großeisenhütte war vom Jahre 1772 bis 1814 in Betrieb, als man die Grosseisenhütte in Ujmassa aufgebaut hat. Danach wurde diese Eisenhütte von O-Massa abgerissen und aus den Steinen hat man in der Nähe der Schmelze eine Schule gebaut. Die Stützmauer ist unberührt dortgeblieben. Diese Mauer ist eine Freilichteinheit des Zentralmuseums für Hüttenwesen. Werke des Fabrikgründers, Heinrich Fasola, sind in Eger am Komitatsrat zu sehen. Die Barocktore sind Prachtstücke der Schmiedeeisenkunst. Einige Kilometer von O-Massa entfernt, im Tal des Garadna-Baches hat der Sohn von Heinrich Fasola, Friedrich Fasola, Hütteningenieur, zwischen 1804 und 1814 die zweite Grosseisenhütte des Tales aufbauen lassen. Der Nutzinhalt von diesem betrug 22 m 3 , war also dreimal so gross wie die in O-Massa. Die Grosseisenhütte hat bis zum Jahre 1871 funktioniert — bis die neue Eisenfabrik in Diósgyőr die Tätigkeit angefangen hat. Danach wurde erstere abgestellt. Nach einigen Jahren wurde die Grosseisenhütte zum Teil abgerissen, die Steine von dieder wurden zum Bauen benützt. Im 1910 waren die Hüttenruinen noch zu sehen, später wurden diese vom Gewächs des Waldes bedeckt. Im Jahre 1937 — wie ich das schon in der Einleitung erwähnt hatte — hat man einen Plan zur Bewahrung des Denkmalbestandes ausgearbeitet. Die Verwirklichung erforlgte erst im 1951—52. Die Wiederhergestellte Grosseisenhütte, das daneben errichtete Massa-Nuseum und ein Wasserhammerwerk bilden eine Einheit des Zentralmuseums für Hüttenwesen. Heinrich Fasola hat bei dem Zusammenfluss der Bäche Garadna und Szinva — in Alsó-Hámor — seine Hammerwerke errichtet, wo das Roheisen das in der Grosseisenhütte von O-Massa hergestellt wurde, in die Bearbeitung kam. Es ist uns kein Zeugnis von den Hammerwerken geblieben, blos das im 1779 errichtete „Kanzlei" Gebäude des Eisenwerkes. In diesem befand sich die Wohnung des Direktors, sein Büro, die Lager der fertigen Produkte der Fabrik, und die Lebensmittellager. Die Decke der Räume im Erdgeschoss ist kreuzgewölbt aus ziegeln. In den oberen Geschossen gab es Balkendecken, diese wurden im 1968 aus Sicherheitsgründen durch Eisenbetondecken ersetzt. In diesem Gebäude hat man das Zentralmuseum für Hüttenwesen untergebracht. Hier wird die tausendjährige Geschichte des Eisenhüttenwesens in Ungarn vorgestellt. Bei dem im 1770 gegründeten Diósgyőr Hámori Eisenwerk in Alsó-Hámor gab es schon vom Anfang an immer Probleme mit der Verschaffung des notwendigen Wassers für den Antrieb der Wasserräder des Hammerwerkes. Als es wenig Regen gab, hauptsächlich in den Sommermonaten, wo nicht genügend Wasser zur Verfügung stand, musste man die Hammerwerke abstellen. Von Jahr zu Jahr wurde es offensichtlicher, daß zur Sicherung des fortlaufenden Betriebes ein Wasserspeicher gebaut werden muss. Um einen künstlichen Teich auszugestalten war die geeignetste Stelle der Zusammenfluss des Garadna- und des Szinva-Baches, dort wo sich heute Lillafüred befindet. Die Errichtung des Dammes fing im 1810 an und wurde im 1812 beendet. Die ursprüngliche Speicherkapazität des Teiches betrug 1 034 341 m 3 Wasser. Bis 1871 versorgte der Teich die Hammerwerke von Alsó-Hámor und später die im 1868 errichtete Eisenfabrik von Diósgyőr. Der Teich war fast 150 Jahre lang ein bedeutender Wasserspeicher des Hüttenwesens von Diósgyőr. Heute ist dieser nur mehr eine Sehenswürdigkeit für den Fremdenverkehr. Am unteren Teil des Dammes am Schlußstein der Ablaufschleusse ist die Jahreszahl 1812 sichtbar. Von dem Hammerwerk in Jósfavő, gebaut im 1920 neben dem Bach Tohonya (Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén) steht nur noch ein Gebäude, der Sauggasmotor und das Lagerhaus. Im Hammerwerk welches von den dortigen Arbeitern gebaut wurde, wurden Hauen, Spazen, Schaufel, Pickhacken, Pflugscharen hergestellt. Das Hammerwerk wurde im 1938 abgestellt. Zum Teile ist die Mauer des Wasserspeichers noch immer sichtbar. Eine der ältesten Sphären der Eisenverarbeitung ist die Schmiedearbeit. Eine Variante dieser Industriezweig, der in unserem Land auf eine Vergangenheit von 800 Jahren zurückblickt, wird in Verpelét (Komitat Heves) vorgestellt. Es handelt sich um eine Dorfschmiede, die unter Denkmalschutz steht.