Műemlékállományunk bővülése, új műemlékfajták (Az Egri Nyári Egyetem előadásai 1987 Eger, 1987)

Nováki Gyula: Őskori és középkori földvárak Magyarországon

DR FRIEDRICH BOUVIER DIE STEIRISCHE EISENSTRAßE Die Steirische Eisenstraße Seit Jahrhunderten gibt es die Steirische Eisenstrasse, den alten Verkehrsweg vom Murtal über den Präbichl, vorbei am Erzberg, zum Ennstal. Als frühestes Datum zur Eisengeschichte ist das Jahr 712 für dir Auffindung des Erzberges überliefert. Erst im XIII. Jahrhundert zeigen Urkunden von einer wachsenden Eisenproduktion die durch den Einsatz der Wasserkraft in den „Radwerken" zur Erzeugung des „Windes" zur Verbrennung der Holzkohle in den Öfen ver­mehrt werden konnte. Von Leoben bis Altenmarkt sind auf steirischen Boden Zeugen des Eisenwesens erhalten. Von der Frühzeit des Eisenwesens bis herauf in unsere Zeit zeigt sich die mit der Eisengewinnung untrennbar verbundene Architektur. Von den rein industriellen Bauten des Bergbau- und Hüttenwesens spannt sich der Bogen über die vielen erhaltenen Gewerkenhäuser, Radmeistersitze, Wohnhäuser der Eisenverleger und den einfachen Arbeiterwohnhäu­sern bis zu den gegenwärtigen Industrie- und Forschungsanlagen. Die Architektur entlang der Eisenstraße gewährt ei­nen Einblick in die Höhen und Tiefen der Monatgeschichte im steirischen Raum. Die verschiedenen vor- und frühin­dustriellen Methoden der Förderung, der Verhüttung und Verarbeitung sind mit einem noch gut erhaltenen Baube­stand hervorragend dokumentiert. Mit großem Aufwand ist man heute bemüht die noch vor wenigen Jahren zum Ab­bruch freigegebenen Zeugen des Berg- und Hüttenwesens zu schützen und zu sanieren, Der Vortrag setzt sich vorrangig mit der Bedeutung dieser Denkmale der Technik- und Wirtschaftsgeschichte aus­einander. Viele dieser Objekte wurden bereits unter Denkmalschutz gestellt, wie das 1846 neu errichtete Radwerk IV in Vordernberg, einer der 14 in diesem Ort seit dem Mittelalter in Betrieb befindlichen Schmelzöfen. Dieses Radwerk ist heute ebenso wie Lehrfrischhütte, die ursprünglich als Versuschsanstalt für Studenten des Eisenhüttenwesens diente, als Museum der Öffentlichkeit zugänglich. Mit der Verwirklichung des Konzeptes der „Steirischen Eisenstrasse" soll das gesamte Gebiet zwischen Altenmarkt und Leoben als lebendiges Freilichtmuseum erschlossen werden. Friedrich Bouvier

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