A műemlékek restaurálása (Az Egri Nyári Egyetem előadásai 1974 Eger, 1974)

Tibor Koppány KONSERVIERUNG VON GEBÄUDEN, GEBÄUDEÜBERRESTEN UND RUINEN Der Titel des Vortrages fasst die ausserordentlich vielseitigen Aufgaben der Denkmalpflege zusammen. Innerhalb dieser ist die streng und vörtlich genommene Denkmal-Konservierung mit dem Begriff der jeweiligen und ständigen Instandhaltung gleichbedeutend. Die Erhaltung der Denkmäler erfolgt je nach den jeweiligen technischen, wissenschaftlichen und didaktischen Ansprüchen auf verschiedene Art. Die Man­nigfaltigen, dem Anschein nach verschiedenen, doch in ihren Zielsetzungen identischen Lösungen, Ver­fahren und Methoden wünschen wir nun darlegen undzwar nach den Gesichtspunkten der technischen Lö­sungen, also der Bauplanung der Denkmalwiederherstellungen. Charakteristisch für ungarische Bau denkmäler ist, dass die mittelalterlichen Denkmäler meistens in vielfach umgebauter Form, oder im Ruinenzustand erhalten sind. Die zur Wiederherstellung bestimm­ter Denkmäler können wir daher in zwei Gruppen einreihen: 1. bestehende, jedoch mehrmals umgebaute Gebäude, 2. Ruinen und Gabäudereste. Die Wiederherstellung, das Fortbestehen des Denkmals bezweckende Konservierung wird den Eigenheiten das einheimischen Denkmalbestandes entsprechend in beiden Fällen nach den gleichen - auch international anerkannten - Prinzipien und Methoden durchgeführt. Trotz alledem müssen die bestehen­den Gebäude anders behandelt werden, als die ruinenhaften. Auf Grund derartiger Erwägungen geht die Den kma Wiederherstellung folgendermassen vonstatten: 1. Der Wiederherstellung muss in allen Fällen eine wissenschaftliche Forschung vorausgehen. Diese erstreckt sich auf das Gebäude selbst (archäologische Erschliessung und Mauerforschung), wie auch auf das Gebäude betreffende frühere Daten, Beschreibungen und A bbildungen . A lldiese müssen in einer Dokumentation festgelegt werden. 2. Anhand der vorerwähnten Daten wird der technische Wiederherstellungsplan ausgearbeitet nach folgenden prinzipiellen Erwägungen.­a) historische und künstlerische Bewertung des Denkmals, b) struktureller Zustand, c) prinzipielle Möglichkeit einer Rekonstruktion des ursprünglichen Zustandes,

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