Magyar Műemlékvédelem (Országos Műemléki Felügyelőség Kiadványai 14. Budapest, 2007)

SZERDAHELYI MÁRK: Andreas Schroth (1791-1865) szobrász

XVIII. - Archiv, Verwaltungsakten 1829/30, Buchstabe F Verordnung an die k. k. akad. Aushilfskasse Exp. den 11.11.1829, Zayer Die Aushilfskasse der Akademie der b. K. erhält hiermit die Weisung, dem hiesigen Bildhauer Andreas Schroth für die von demselben zu dem auf ah. Befehl dem verstorbenen FM. G. v. C. zu errichtenden Mo­numente verfertigte Marmorbüste den ihm über den bereits empfan­genen Vorauslagen-Betrag per 50 # in Gold noch zukommenden Rest von einhundert Stück # in Gold ferner dem Bildhauer Jakob Schroth für das von demselben zu dem erwähnten Monument aus Ruaer-Marmor verfertigte Fussgestell dem ihm über dem von ihm bereits empfange­nen Vorauslagen-Betrag per 300 fl CM noch zukommenden Rest von fünfhundertzweyundsechszig Gulden CM aus der akad. Aushilfskasse gegen ihre von Seite des beständigen Sekretariates der Akademie vi­dierten Quittungen einstellen zu verabfolgen. Beyde Beträge sind in Evidenz zu halten und werden zu seiner Zeit ebenso wie es mit den be­reits verabfolgten Vorauslagen-Beträgen der Fall war, aus der Staats­Zentralkasse behoben, sobald ich die Einleitung hierzu werde treffen können. XIX. - Archiv, Verwaltungsakten 1837 no. 44 /1836 Die Motive welche derselbe in seinen beiden Gesuchen anführt sind folgende: Er habe die Akademie besucht und als Schüler den 2. allerhöchsten Hofpreis bey der Klasse der Bildhauerei erhalten, als Zeichner mehrere Jahre in der Möbelfabrik Danhauser gearbeitet, bey dem Reparaturen der k. k. Ambraser-Sammlung It. Zeugnis in Marmor Mosaik, Wachsbas­relief, Karnischen usw. mehreres ergänzt und ausgebessert. Auf aller­höchsten Befehl habe er die Büste des Fürsten Colloredo-Mansfeld für das Arsenal in Marmor verfertigt, er habe Gran alle Arten von Stein­schnitt der Bildhauer und Steinmetze sowohl von Figuren als von Orna­mentenverzierungen in Sandstein, Marmor und Metall ausgeführt aus Anlass einer Bauuntersuchung daselbst ein Baumodell angefertigt und sey dermahlen von Sr. Durchlaucht dem Herrn Curator beauftragt, die Bildhauerarbeiten für hochdero Palais am Rennweg zu verfertigen. Der Gesuchsteller beruft sich übringens auf seine vorliegenden Concurs­Zeichnungen, so wie auf die anderen von ihm eingereichten Studien­belege, und erbietet sich auf Verlagen, zum in Holz, Wachs oder einem anderen Stoffe zu bearbeiten, die Walzen zu den Basreliefs und die Stanzen zu dem Dosendeckel in Stahl zu schneiden. Über seine Morali­tät legitimiert sich derselbe mit 2 Zeugnissen und bemerkt, dass er von Wien gebürtig, 45 Jahre alt und kath-Religion sey. XX. - Archiv, Verwaltungsakten 1829/30, Buchstabe C, No. 1939 B Vom Wiener Artiii. Districts Commando. An ein löbliches Präsidium der k. k. Académie der bildenden Kün­ste. In der Note des Districts Commandos vom 8ten August 1829 No. 3065 B wurde einem löblichen Präsidio eröffnet, dass zur Aufstellung des Momument für den verstorbenen Herrn Feldmarschall Grafen Jose­ph Colloredo, im Hof des Armaturs Zeughauses nach dem eigens aus­gebrochenen Fenster eine Laufbrücke werde errichtet werden müssen, um auf dieser die Theile des Monumentes an Ort und Stelle zu verschaf­fen. Da sich aber dermalen zeigt, dass der Hof des Armaturs-Zeughau­ses wegen der daselbst befindlichen Geschützlager den nöthigen Raum nicht darbietet um eine Laufbrücke daselbst aufzustellen, welche bey der doch bedeutenden Höhe des oberen Geschosses, auch eine verhältnissmässige Böschungs-Anlage und folglich eine nahmhafte Länge haben müsste, so glaubt des Districts Commande den Antrag führen zu müssen, die Bestandtheile des fraglichen Monuments über die Treppe des Armaturs-Zeughauses auf den Platz seiner Aufstellung zu verschaffen, wenn dieses geschehen kann, ohne die Stuften oder den Gewölbschluss des Stiegenhauses zu beschädigen. Um dieses genaue erheben zu lassen, wird es nöthig, unter dem Beitritte eines löblichen Präsidiums und der von dort dazu zu bestim­menden Sachverständigen eine Lial-Commission abzuhalten, bey wel­cher auch von Seite des Districts Commandos und der obl. Genie Bran­che unterveniert werden wird. Ein löbliches Präsidium wird daher in Dienstesfreundschaft ersucht, den Tag an welchem diese Commission abgehalten werden soll, früher gefälligst hierher bekannt machen zu wollen, damit die löbliche Fortifikation-Distr. Direction um die Beförde­rung eines hiesigen Ingenieuroffiziers ersucht - und auch die Interve­nierung der diesseitigen Commissionsglieder veranlasst werden könne. Wien am 12. Juni 1830. Franz Kandl Obrist XXI. - Archiv, Verwaltungsakten Jahr 1830/31 Buchstabe C, No. 4272 B Schreiben des Wr. Art. Distr. Comm.: An das Präsidium der k. k. A. d. b. K.I Nachdem die in der Armaturs-Kammer an der Stelle wo das Monu­ment weiland Sr. Ex. d. H. F.M.G. v. Colloredo, errichtet ist bestandene Verschalung wieder abgebrochen und das davon entsprungene Mate­rial zur Zurückstellung an ein löbl. Präsidium in Bereitschaft gesetzt wur­de, so erbittet sich das Distr. Comm. die gefällige Verfügung, dass diese Übernahme nächsten Mittwoch, als dem 15. d. k. Vormittag, 10 Uhr vor sich gehe, da Herr Lieutenant Rotz bereits den Auftrag erhalten hat, sich um bemerkte Stunde im Armaturs-Zeughaus einzufinden. 12. XII. 1830. Franz Kandl Obrist XXII. - Archiv, Verwaltungsakten 1830/31, Buchstabe C, No. 1859 B Schreiben des Wiener Art. Distr. Commando An ein löbliches Präsidium der k. k. Akad. d. b. K.! Das Districts-Com­mando beehrte sich, einem löblichen Präsidium dienstfreundschaft­lichst zu eröffnen, dass das im Armaturs-Zeughause zur Aufnahme des Monumentes für weiland Sr. Ex. den H. F. M. Grafen J. Colloredo be­stimmte Lokal für diesen Zweck bereits vollkommen adaptiert ist, daher nun auch die Aufstellung der Büste, um deren Veranlassung ein löbli­chen Präs. angelegenst ersucht wird, ohne Verzögerung vor sich gehen kann. Wien den 24. März 1831. Franz Kandl Obrist XXIII - Friedrich Otto von Leber: Wien Kaiserliches Zeughaus. Lipc­se, 1846,351 old. [...] hohe Trophäen, durch zwei schwäbische Standarten, zwei tür­kische und zwei waadtländische Fahnen (mit dem Schweizerhut auf Stange), zwei schwäbische Fahnen und vielen Waffen gebildet, erhebt sich auf zwei Granitstufen ein starker, vierseitiger Granitblock mit metal­lenem Laubwerk verziert, welcher die überlebensgrosse Büste des ge­feierten Helden, aus weissen Marmor gemeisselt, trägt. Sie wurde von dem geschickten Bildhauer Andreas Schroth im Jahre 1829 vollendet, und verewigt das Andenken eines Helden, dessen ganze militär. Lauf­bahn eifrigen Forschungen und unermüdlichen Versuchen zur Verbes­serung des Geschützwesens gewidmet blieb. Die Inschrift der Büste ist goldversehen: Josepho. Comiti. Colloredo in. Exercitu Aust. Supremo. Castorum. Praefecto. De. Universa. Re.Torment. Cui Summus. Praefiut. Moderator. Optime. Merito. Franciscus I. Imperator Posuit. Anno MDCCCXXVIII. Der Saal heisst Colloredos Waffenhalle nach dem Denkmal. XXIV. - Pressburger Zeitung no. 77, den 25 September 1838, Dienstag, Seite 748. Gran, 18. September 1838. Nach einer langen Dürre haben wir seit 11. September häufigen Regen und Gewitter. Am 1 lten abends hagelte es auch während des Regens und die Hagenschlossen waren von der Grässe der Haselnüsse. In vielen Weingärten zerschlug der Hagel die wenigen Tränten der

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