Magyar Műemlékvédelem 1967-1968 (Országos Műemléki Felügyelőség Kiadványai 5. Budapest, 1970)

Tanulmányok - Czeglédy Ilona – Sedlmayr János: A csengeri református templom

gelegten Asbestzementplatten wieder durch die dem Charakter der Kirche entsprechenden Schindeln. Gleich­zeitig wurde auch das Zimmerwerk der Dachung ver­stärkt, das zwar ebenfalls aus dem 18. Jh. stammt, doch eigentlich eine Nachbildung der mittelalterlichen Dach­stuhlkonstruktion ist, und in Ungarn als Seltenheit gilt. An die Binderbalken der Dachkonstruktion war die Kassettendecke befestigt, die bei der Restaurierung sorg­fältig heruntergenommen wurde und nach Konservierung der von Holzwürmern befallenen Teile wieder an ihrem ursprünglichen Ort angebracht werden soll. Von den Fassaden des mittelalterlichen Chors, Schiffes und Turmes entfernten wir den aus späteren Epochen stammenden Putz, wodurch die auch ursprünglich roh gelassene gemusterte Ziegelfläche wieder hervortrat. Die schadhaften Stellen, vor allem der abgemeißelte Pro­filsockel, wurden nach den gefundenen originalen Formen durch neue Ziegeln ersetzt. Auch die größtenteils abge­meißelte originale Ziegeleinfassung der Turmeingänge wurden ergänzt. Im Inneren erhielten die mittelalterli­chen Mauern neuen Verputz aus Kalkmörtel mit Eisen geglättet, wodurch diese Flächen von den weißgetünchten Mauern der nördlichen Erweiterung abstechen. An Stelle des Zementfußbodens erhielt die Kirche in dem mittel­alterlichen Bodenniveau einen Hartholzbelag. Zu den wilderhergestellten Eingängen wurden dem Charakter der Kirche angemessene Türen angefertigt. Unter der zum Orgelchor führenden Treppe sind die Bruchstücke der bei der Freilegung zutage geförderten Renaissance­Fensterumrahmung sowie das mit einem Epitaph verse­hene Grabmal fragment untergebracht. Gleichzeitig mit der Terrainregelung wurde im Kirchen­garten eine größere Rasenfläche angelegt, damit der schöne Kirchenkörper auch im Dorfbild vorteilhaft zur Geltung komme. Die Mauerforschungen wurden unter der Leitung von Dr. Géza Entz avisgeführt. Die archäologische Freilegung leitete Ilona Sz. Czeglédy, der Restaurierungsplan stammt von János Sedlmayr. Ausgeführt wurde die Rekonstruk­tion durch die Nyíregyházéi" Bauleitung des Staatlichen I )enkmalamtes.

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