Dr. Tóth Sándor (szerk.): A Bakonyi Természettudományi Múzeum Közleményei 4. (Zirc, 1985)

DR. TÓTH SÁNDOR: Adatok a Bakony hegység szitakötő faunájához (Insecta: Odonata)

BEITRÄGE ZUR KENNTNIS DER LIBELLEN-FAUNA DES BAKONY-GEBIRGES (INSECTA: ODONATA) Das Eakony-Gebirge hat früher das Interesse der sich mit den Odonaten besch­äftigenden Fachleute nicht erweckt. Mit einer planmässigen Erforschung der Odonaten-Fauna dieses Gebietes hat man nur am Anfange der 70er Jahre begon­nen. Ein Grundriss der Odonaten-Fauna des Gebirges entstand vor allem auf­grund Verfasser's fast zehnjähriger Sammeltätigkeit /TÓTH 1980/, er konnte aus etwa 230 Fundorten 51 Arten sammeln. Die Sammlungen wurden in den acht Jahren, die nach dem Abschluss des betreffenden Bandes verflossen sind, im Bakony-Gebirge fortgesetzt, und zwar in einigen Jahren /wie in 1979, 1980 und 1985/ mit besonderer Intensität. Publiziert wurde bisher jedoch nur ein kleiner Teil des gesammelten Materials /CSIBY 1981, TÓTH 1981/. In diesem Aufsatz wurden vom Verfasser vor allem die bisher nicbtveröffentlichten An­gaben aus den letzten 8 Jahren mitgeteilt. Die Veröffentlichung obenerwähn­ter Angaben rechtfertigt auch der Umstand, dass György Dévai und seine Mit­arbeiter im Laufe der vergangenen Jahre auf dem Gebiete der UTM Netzkarten­Aufnahmen Ungarns sowie komputerisierten faunistischen Datenverarbeitung bedeutende Ergebnisse erzielt haben. Um die UnVollständigkeiten seiner früheren Aufsätzen und die mitgeteil­ten Angaben auch für andere ungarische und ausländische Odonaten-Spezialis­ten anwendbar zu machen, berücksichtigte Verfasser weitgehend die Ergebnisse von Dévai's Forschungen. Unter Benutzung der von Dévai zusammengestellten Netzkarte hat Verfasser eine Netzkarte für das Bakony-Gebirge gaschaf ft.Eine Kodliste wurde von ihm für die aus dem Gebirge bekannt gewordenen Odonaten­Fundorte zusammengestellt. Die Liste enthält zur Zeit 313 Fundorte aus dem Gebirge; diese Zahl bedeutet einen erheblichen Anteil der aus Ungarn be­kannten Odonaten-Fundorten. Dieser Umstand beweist zugleich auch den hohen Grad der Erforschtheit der Odcnaten-Fauna des Bakony-Gebirges. Sämtliche bisher bekannt gewordene Fundorte wurden vom Verfasser in die Netzkarte des Bakony-Gebirges eingetragen, einschliessend auch die schon publizierten Angaben. Wie ersichtlich, enthalt ein jedes Quadrat von 10x10 km des Gebirges wenigstens einen Fundort. Einer besseren Übersichtlich­keit halber wurde die Netzkarte in v/eitere Quadrate von 2,5x2,5 km aufge­teilt; festgelegt wurden ausserdem die Subkoden der einzelnen Fundorte. Im Falle einer schwarz-weissen Abbildung scheint aber die Eintragung der Sub­quadrate nicht zweckmässig zu sein, denn die vielen Linien störend wirken. Die die einzelnen Fundorte bezeichnenden Kreise lassen sich auch ohne die Linien der Subquadrate auf die entsprechenden Stellen eintragen. In der Aufzählung der Angaben werden nur jene Odonaten-Arten eingehen­der geschildert, die wegen ihrer Seltenheit als erwähnenswert erscheinen, oder in Hinsicht welcher im Verhältnis zu den früher mitgeteilten Angaben bedeutende Veränderungen aufgetreten waren. In der Mitteilung der Angaben wurden hauptsächlich zwei Gesichtspunkte berücksichtigt: 1. die Angaben sollen den kleinsten Platz einnehmen, und 2. die Angaben sollen dia haupt­sächlichsten Grundinformationen enthalten, um eine Netzkarten-, bzw. kom­puterisierten faunistischen Datenverarbeitung zu ermöglichen. Eben deshalb wurden nach den einzelnen Arten die Namen der Fundorte nur verkürzert an­gegeben. Was nun die Zahl der Exemplare betrifft, wird ihre Gesamtzahl und das Verhältnis Männchen: Weibchen in Klammert mitgeteilt. Der Fundortkomp­lex wird durch die Abkürzung des Namen des Sammlers abgeschlossen. In der Schreibweise der Fundortangaben wurde vom Verfasser konsequent folgendes angewandt: : Zeichen nach den Ort /Doppelpunkt/ ; Zeichen zwischen den Sammlungen, die zu verschiedenen Zeitpunkten auf demselben Fundort durchgeführt worden waren /Strichpunkt/ , Zeichen, das die Fundortkomplexe trennt /Beistrich/ - Zeichen zwischen den Angaben-Gruppen von verschidenen Fundorten /Gedankenstrich/ Die Odonaten-Fauna des Bakony-Gebirges enthält 53 Arten - nach dem Stand im Jahre 1986. Unter ihnen befinden sich zwei Arten: Aeshna viridis und Anax parthenope, die nur unlängst im Bakony-Gebirge aufgefunden wurden. A szerző cime /Anschrift des Verfassers/? DR.TOTH Sándor H-8420 Zirc Rákóczi tér 1.

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