Dr. Tóth Sándor (szerk.): A Bakonyi Természettudományi Múzeum Közleményei 2. (Zirc, 1983)

DR. RÉZBÁNYAI LÁSZLÓ: Kvantitatív és kvalitatív vizsgálatok az Északi-Bakony éjszakai nagylepkefaunáján, IV.

lungsreichen Vegetation (Rotbuche, Hainbuche, Eiche, Ahorn, Birke, Esche, vereinzelt auch Kiefer und Fichte) günstige Bedingungen. Nur auf der Talsohle befinden sich wenige offene Plätze wie feuchte Heuwiesen und Gemüsegärten. Beiderseits des Cuha-Bachs steht ein Auwaldstreifen (Weiden, Erlen, Ahorn). An den Waldrändern hat sich eine reiche Strauchvegetation, vor allem Weissdorn, Hasel und Holunder angesiedelt. Weit und breit gibt es keinen Acker! Die Lichtfalle war in den Jahren 1972—73 mit einer 100 W Opalglühbirne (normal) in Betrieb, im Jahre 1974 dagegen mit einer 80 W Quecksilber­dampflampe (Hg — HQL). Die Nachtfalterfauna der Umgebung hat sich als sehr arten- und individuenreich erwiesen. In der Ausbeute befanden sich 20 für die Fauna des Gebirges neue Arten: Gerura erminea ESP., Hybocampa milhauseri F., Eudia pavonia L., Drepana curvatula BKH., Endrosa kuhlweini HBN., Pelosia obtusa H. S., Rhyacia lucipeta I). & SCH., Parexarnis fugax TR., Nonagria nexa HBN., Chilodes maritima TAUSCH., Chloridea scutosa D. & SCH., Autographa pulchrina HAW., Gatocala fraxini argillacea VINC, Scotopteryx mucro­nata SCOP., Scopula flaccidaria L., Ennomos alniaria L., E. quercaria HBN., Semiothisa signaria HBN., Epione vespertaria F., und eine noch nicht bestimmte Rebelia-Art. Bemer­kenswert ist, dass sich sowohl zahlreiche relativ kälteliebende, in Ungarn vor allem monta­ne Arten, sowie extrem wärme- oder trockenheitsliebende Arten feststellen Hessen. Eilema pseudocomplana DANIEL (Arctiidae) ist für die Fauna von Ungarn ganz neu (bestimmt war sie schon immer da, nur wurde sie bisher verkannt; auch in Somhegypuszta konnte ich sie jetzt nachweisen). Eine lange Reihe von weiteren bemerkenswerten Arten wäre hier aufzuführen, doch davon nur einige Beispiele : Tethea fluctuosa HBN., Endromis versicolora L., Dryobotodes monochroma ESP., Amphipoea fucosa FRR., Plusia chryson ESP., Chrysas­pidia bractea D. & SCH., Ghloroclysta truncata HUFN., Galostigia olivata D. & SCH., G. didymata L. (der zweite bekannte Fundort in Ungarn!), Hydriomena furcata THNBG., Eupithecia veratraria H. S., E. egenaria H. S., E. trisignaria H. S., E. lariciata FRR., usw. In der Fauna nehmen Waldbevohner, darunter vor allem Laubfresser einen besonde­ren Platz ein. Dagegen war der Anteil der Arten und Individuen der Kraut-Schicht, nirgends im Nord-Bakony so nieder wie hier. Die häufigsten Arten der einzelnen Jahre waren C. pennaria, C. vaccinii bzw. O. gothica. Unter den bemerkenswerteren Arten war E. imbecilla F. wieder die häufigste. Beachtenswert ist die Häufigkeit von zwei Arten der Baumstamm-Schicht: E. lurideola ZINCK. und M. miniata FORST. Der Zusammenbruch der Massen Vermehrung von C. pennaria war im Jahre 1973 auch hier deutlich erkennbar. Die Tabellen (Methoden wie früher) Tab. I.: Die quantitativen Angaben der häufigeren Arten in der Reihenfolge ihrer Häufigkeit aufgrund der dreijährigen Individuenzahlen (Häufigkeitsserienzahl; Artname; dreijährige Individuenzahl und Massenbeteiligung; Individuenzahl, Massenbeteiligung und Häufigkeitsserienzahl in den einzelnen Jahren). Tab. II: Die quantitativen Angeben der bemerkenswerteren selteneren Arten. Tab. III: Die Zahl der Tage mit Vorkommen bei den häufigeren Arten. Tab. IV: Die täglichen durchschnittlichen und die täglichen maximalen Individuen­zahlen der häufigeren Arten. Tab. V : Familienzugehörigkeit der erbeuteten Arten und Individuen (Familien­name; Artenzahl; der Anteil deren in der Gesamtzahl der erbeuteten Arten; Individuen­zahl ; der Anteil deren in der Gesamtzahl der erbeuteten Individuen ; gesamt und in den einzelnen Jahren). Tab. VI: Die Verteilung der Anzahl der erbeuteten Arten und Individuen nach den mutmasslichen Futterpflanzenschichten (Kronenschicht, Kronen- und Staudenschicht, Staudenschicht, Stauden- und Krautschicht, Kraut- und Fallaubschicht, Baumstamm­schicht, Kronenschicht gesamt, Staudenschicht gesamt, Krautschicht gesamt; — Arten­zahl ; der Anteil deren in der Gesamtzahl der erbeuteten Arten ; Individuenzahl ; der Anteil deren in der Gesamtzahl der erbeuteten Individuen; gesamt und in den einzelnen Jahren gesondert). Tab. VII: Einige wichtigere Futterpflanzen und die Anzahl der erbeuteten Arten und Individuen, die sich vermutlich darauf entwickelt haben (Kiefer-Fichte-Lärche, Eiche, Birke, Erle, Weide +Pappel, Obstbäume, andere Laubbäume, mono-oligophage und polyphage Laubfresser insgesamt, an den genannten Laubbäumen lebende polyphage Laubfresser insgesamt, an den Pflanzen von feuchten Stellen lebende Arten bzw. Individu­al

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