Dr. Lux Gyula: Nyelvi adatok a délszepesi és dobsinai német nép településtörténetéhez (Érc- és Ásványbányászati Múzeumi Füzetek 32., Rudabánya, 2004)
TÉRKÉPEK - 7. Németnyelvű összefoglalás
Sprachliche Beiträge zur Siedlungsgeschichte der Deutsche» in der Südzips und in Dobschau. Die Siedlungsgeschichte der Zipser Deutschen ist noch immer eine ungelöste Frage. Sie gehört zu den schwierigsten Aufgaben der Geschichtsforschung. Geschichtliche Daten stehen uns weder über die Urheimat, noch über den Wanderweg der Siedler zur Verfügung. Wo die geschichtlichen Aufzeichnungen fehlen, da muß die Geschichtsforschung zu Hilfsmitteln greifen. In dieser Studie wird der Versuch gemacht, die fehlenden geschichtlichen Daten durch sprachliche Daten zu ersetzen. Es werden die deutschen Mundarten der Südzips, die sogenannten Gründlermundarten in sprachgeschichtlicher, lautgeographischer und wortgeographischer Hinsicht untersucht und durch Laut- und Wortvergleichung diejenigen Mundartgebiete des deutschen Stammlandes festgestellt, auf denen eine Sprachverwandtschaft festzustellen ist. — In einem geschichtlichen Überblick wird die Geschichte der deutschen Siedlungen in der Südzips und ihren Nachbargebieten (Dobschau, Metzenseifen und Stofi) kurz zusammengefaßt. Das Gründlergebiet gehört zu den ältesten ungarländischen deutschen Siedlungsgebieten. Spuren deutscher Siedlung sind bereits im 12. Jahrhundert zu entdecken. Die allgemeine Besiedlung geschah aber im 13—14. Jahrhundert. Die deutschen Siedlungen der Nachbarkomitate Tornati und Gömör sind bereits im 16—18. Jahrhundert im Ungartum oder Slawentum aufgegangen. Nur die deutschen Stadtprotokolle der Städte Rosenau (Rozsnyó, Roznava) und Schettnich (Csetnek, átitník) weisen darauf hin, daß die Deutschen dieser Städte einst auch zum Gründlermundartgebiet gehört haben^ Heute umfaßt die Gründlersprachinsel das Gebiet, das zwischen Dobschau, Göllnitz und Metzenseifen liegt. Die Gründlermundart ist nicht einheitlich; beinahe jede Stadt weist lautliche Unterschiede auf. In dieser Studie werden die gemeinsamen und die trennenden Merkmale der einzelnen Mundarten nachgewiesen. Die eigenartigsten und ältesten Merkmale finden wir in der Mundart von Dobschau. Die geographische und rechtliche Schutzlage dieser Stadt ermöglichte es, daß im