Lackner Kristófnak, mindkét jog doktorának rövid önéletrajza; C sorozat 5. kötet - Sopron Város Történeti Forrásai (Sopron, 2008)

Előre megírt emlékezet: Lackner Kristóf különös önéletrajza

ihm früher aufgemalten kaiserlichen Adlern? 41 Obwohl Lackner später wieder an die Spitze der Stadtführung gelangte, und während zweier Reichstage (1622, 1625) die Stadt verwaltete, setzte er die Vita nicht mehr fort. Sicherlich hatte er keine Lust mehr, den Faden wieder aufzunehmen, über die darauffolgenden stürmischen Jahre, und seine eigene bedenkliche Rolle (Teilnahme an Bethlens Landtag), oder eben da­rüber, dass er 1619-1620 wieder als nur ein einfacher innerer Stadtrat fungierte, zu schreiben. III. Lackners Lebenslauf in der Vita: bekannte und unbekannte Angaben Nachdem es uns gelungen ist, die Urheberschaft, die Umstände der Entstehung, und das Genre der Vita aufzuklären, müssen wir untersuchen, was für einen Quellenwert die Vita hat, d. h., was sie für neue Informationen gemäß der reich­lichen Lackner-Fachliteratur über den gelehrten Bürgermeister und seine Zeit ge­ben kann. Um die Frage zu beantworten, müssen wir ein wenig zum Nachleben des Werkes vorgreifen. Die Vita wurde nämlich nicht nur von Bél in seiner Beschreibung des Komitates Odenburg verwendet, sondern auch etwa 30 Jahre vor ihm von dem früher schon erwähnten Schuldirektor János Fridelius und seinen Schülern, die in einer Redesammlung Lackners Leben erfahren haben. 42 Uber die Benutzung des behandelten Werkes gibt der in der Reihe erste Essay des Studenten Johann Jakob Eisenreich Auskunft, in dem er an einer Stelle wortwörtlich die Vita zitiert, und er bemerkt, dass sie von einem Autor geschrieben wurde, der ein kurzes curriculum vitae über Lackner verfaßte (d. h., sie erkannten Lackner nicht als den Autor!). 43 Nicht nur Eisenreich, sondern fast jeder Essayschreiber blätterte und gebrauchte sehr oft un­seren Text, die Hauptinformationen wurden davon übernommen, und diese Daten wurden dann auch in die sich mit Lackner befassende Fachliteratur eingebaut. Aber unter „Hauptinformationen" muß man verstehen, dass z. B. Eisenreich aufschreibt, dass Lackner eine Weile auch Soldat war, aber er übernahm aus der Vita nicht, dass Lackner zu seinem Stiefbruder János Kolb (Carbo) nach Kaschau ging, dann war er Soldat in Szepsi, Bártfa (Bartfeld), Eperjes (Eperies), Szepesolaszi, Szepesváralja, und sein Bruder versuchte währenddessen, ihm die Dialektik beizubringen. 44 Im allgemei­nen charakterisiert diese „Großzügigkeit" jeden Abhandler: für ihre Entschuldigung kann man sagen, dass ihre Werke vor allem rhetorische Abhandlungen sind, bzw. 41 S. Vita XXVI, XXXI. 42 FRIDELIUS 1714. 43 Das (nicht ganz genaue) Zitat: „Exemplum in hoc, inquit Auetor, qui breve conscriptum vitae Lackneri nostri curriculum posteris nobis reliquit Semproniensibus, imitatione sane dignum trad­idit." EISENREICH 1714. 13. - Die zitierte Stelle in der Vita: „Exemplum in hoc Semproniensibus imitatione sane dignum reliquit". Vita xv. 44 EISENREICH 1714. 6, Vita in.

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