Lackner Kristófnak, mindkét jog doktorának rövid önéletrajza; C sorozat 5. kötet - Sopron Város Történeti Forrásai (Sopron, 2008)
Előre megírt emlékezet: Lackner Kristóf különös önéletrajza
In der Trauerrede schreibt Lackner über Bucher, als er allerlei unehrliche Menschen sah, die den Adelstitel erwarben, dachte er, wenn sie es verdienen, dann verdient er, der gegenüber dem Herrscher ununterbrochene Treue und Gehorsamkeit zeigt, dies desto mehr; 34 in der Vita kann man an einer Stelle lesen, dass Lackner oft behauptete, wenn ein „Papist" das alles vollbracht hätte, was er vollbrachte, bzw. wenn ein „Papist" gegenüber dem König solche Treue erwiesen hätte, wie er, dann hätte derjenige schon längst einen riesigen Lohn und ewigen Ruhm genossen. 35 Es fällt nicht schwer, die gedankliche Ähnlichkeit zwischen den zwei Textstellen, dasselbe evangelische Literatenselbstbewußtsein, dieselbe Königstreue und natürlich auch dieselbe Ambition zu bemerken. Die Ähnlichkeit zwischen den zwei Werken ist unserer Meinung nach kein Zufall, sondern eben die Trauerrede um Bucher gab Lackner die Idee. Sicherlich spielte er mit dem Gedanken bereits während der Verabschiedung seines Amtskame raden, was er in einer über sich selber sprechenden Erinnerungsrede sagen würde, und nachdem er zum Bürgermeister gewählt worden war, entschied er sich, „an der Spitze" stehend auch eine Rechenschaft zusammenzustellen, in einem ähnlichen Stil wie in der Bucher-Rede. Als Genre wählte er also auch dazu die Gedenkrede, aber er arbeitete sie nicht so aus, wie die Lobrede im Jahre 1611, In der Vita gibt es nämlich keine rhetorischen Elemente, Zitate aus der Antike, Exkursen, usw., wie im „Vorbild" — oder wie im allgemeinen in den zeitgenössischen rhetorischen Werken -, nur den puren Lebenslauf und dessen Stationen. Vielleicht wollte er eben nur eine Grundmaterie dem zukünftigen Lobsänger anbieten, damit die Nachzeit umso genauer seinen Lebensweg kennt. Hierorts müssen wir zwei Möglichkeiten ausschließen. Einerseits: Lackner wollte in dieser Form den Text sicher nicht veröffentlichen. Nicht nur wegen der rhetorischen und stilistischen Unbearbeitung kann man es verwerfen, sondern auch wegen des Adjektivs „Papist" inbezug auf die Katholiken, und wegen der intimen Stimme. Andererseits: er schrieb diese Arbeit sicherlich nicht für die Schublade, denn er wendet sich mit der Anführung von Beweisen und Zeugen immer an seine Mitbürger, vor ihnen will er die Glaubwürdigkeit seiner Worte bekräftigen. Lackner widmete sein Werk den Vermittlern, den an ihn erinnernden Odenburgern, die später sein Manuskript lesen und in entsprechender Form veröffentlichen werden: er vermehrte also als ein guter Wirt nicht nur sein Vermögen, sondern er sorgte sich für 34 „Porro nec hoc praetermittendum de nostro Puechero, quod cum vidisset nonnullos ex infimo pene gradu sordidisque parentibus natos nobilitatis titulo insigniri Maiestatisque splendore & radiis ornari, non inconvenienter argumentatus est, si hoc tibi quare non mihi, qui in maioribus fidem, dexteritatem, debitam observantiam & obedientiam, Caesari & Regi exhibui & probavi." LACKNER I6II. f. 28R. 35 „Hoc tarnen saepissime numero D. Lackhner dixit: si Pontificius haec sponte praestitisset, tantumque fidelitatis argumentum exhibuisset, procul dubio ipsius laudes numquam cum maximo praemio intermortuae fuissent." Vita xn.