Bél Mátyás: Sopron vármegye leírása III.; C sorozat 4. kötet - Sopron Város Történeti Forrásai (Sopron, 2006)

TANULMÁNY - TÓTH GERGELY : Bél Mátyás leírása Sopronról és Sopron vármegyéről: a mű és forrásai

Landeschronik zu verfassen, und die Darstellung der Geschichte der hoch­adeligen Familien im jeweiligen Komitat schuf dazu unter anderem auch eine gute Gelegenheit. Zusammenfassung Die Komitatsbeschreibungen der Notitia, deren Struktur und deren Prinzipien übereinstimmen, weichen voneinander in der Bearbeitung be­deutend ab. Die Qualität einer jeden Schrift hing hauptsächlich davon ab, ob es Bél gelang, genügende Quellen bzw. hilfsbereite Mitarbeiter im jeweiligen Komitat gefunden zu haben. Die Beschreibung des Ödenburger Komitats zeigt inbezug auf den Informationsreichtum und den Quellenwert ein un­gleiches Bild. Wie es oben schon erwähnt, wurden die Dörfer nur karg cha­rakterisiert, und man fühlt bei der Darstellung der Marktflecken auch eine kleine Enttäuschung. Andererseits aber gelang es Bél, über die Esterhäzy­Güter und die Familie reichlich Quellen zu erhalten. Zu diesen Quellen kam er wahrscheinlich mit Erlaubnis der Familie, und offensichtlich von dem­selben Mitarbeiter bekam er ausführliche Informationen auch über die Obergespanseinweihung. Sein wichtigster Datensammler und Mitarbeiter war Dániel Haynóczi, der Rektor des Ödenburger Lyzeums, Freund und Kollege von Bél. Haynóczi sammelte und niederschrieb 1743 für Bél mit wis­senschaftlicher Arbeit eine große Anzahl von Urkunden und andere schrift­liche Quellen zur Geschichte der Stadt (unter anderem schickte er ihm auch die Selbstbiographie von Kristóf Lackner, dem ehemaligen Bürgermeister). Er diente Bél auch über den zeitgenössischen Zustand Ödenburgs mit zahl­reichen Angaben. Diese mit den neuen Angaben korrigierte und ergänzte Stadtbeschreibung ist also auf jeden Fall der Gipfel des Werkes, hinsichtlich sowohl der Nutzbarkeit als auch des Stils. Es ist jedoch nicht zu bezweifeln, daß sowohl die Historiker wie auch diejenigen, die sich für die Vergangenheit der engeren Heimat interessieren, trotz aller Mangel auch die anderen Teile des Bandes erfolgreich gebrauchen und lesen können.

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