Feljegyzési könyv 1492-1543; A sorozat, 3. kötet - Sopron Város Történeti Forrásai (Sopron, 2006)
Das Gedenkbuch—A Feljegyzési könyv
Wirdigen heren Wolfgangen Wetzer, diezeit pharrer Jm Spitall, an Stat seins Swageren, Hanns Steckhen, gehabt hat, Auch vmb anuodrung, So der benant her wolfgang vmb <versessen> dinst Zu dem vermeken Thoman Dreysinger gehabt hat, die ainem yeden pharrer des Spitals Zuegehört haben, Entlich, auff baider seyt begeren, vertragen vnd geainet, Wie hernach lawttet. Jtem Am Erssten Zu gueten frewndten gesprochen. Darnach soll der obbeschriben her wolfgang Wetzer dem Thömaschen all versessen dinst, So er seinen voruotern vnd Jm Schuldig worden ist, nachlassen [Jdem] Vnd soll Jm darzu Jnner vierzehen tagen geben fünff phundt phenning. Vnd der Garten Jn der Stat, Jn der Fleischagker gassen gelegen, <etwan genant der Rainhoff>, dauon der Thomasch Einem yeden pharrer des Spitals gedint hat, Jst dem pharrer, herren wolfgangen, frey haym gesprochen. Der sol Jn Jars frist drey gemech, Als Stuben, Khamer vnd Khüchen, darauff bawen. Ob aber oftgemelter Thömäsch mit der verbriefung, So er von dem Hanns Stekhen hat, an seinen Eerben weiter <etwas> ersuchen oder erhaben mag, Jst Jm Frey vorbehalden. Darzu Jm die herren, ob es die notdurfft eraischen wurd, fuedrung thain wellen. Actum die et Anno vtsupra [66] 123. 1501 Dezember 3 Der Stadtrat bescheinigt, daß Hans Neunhauser alle seiner Güter innerhalb und außerhalb der Stadt seiner Frau Christina vermacht hat / A tanács tanúsítja, hogy Neunhauser János minden belvárosi és külvárosi tulajdonát feleségére, Krisztinára hagyta Wir, Burgermeister, Richter vnd Rate der Stat Zu Ödenburg Bekennen, das der Edel, Vest Jhan Newnhawser Frawen Cristina, seiner Eelichen hawsfrawen, das Guet, So er hie, Jn der Stat Vnd ausserhalb der Stat hat, alles mit aller Zuegehorung Ledigklich vermacht hat. Vnd Stet auff sein vleissig begeren Jn vnnser, der Stat Gedennkhpuch, geschriben. Also So er mit Tod abgienng, Das Sy alsdann Solh güet besytzen, verkawffen, damit als mit Jerem aigen Guet thain vnd lassen mag, Wie Sy am pessten verlusst, von menigklichs her Jhanns Yrrumb vnd hindernuss, Trewlich vnd vngeüerlich. Actum am Freitag vor Barbare Anno Jm XVC vnd Erssten Jare (1501.12.03.) 124. 1502 Februar 25 Wolfgang Gugler verwaltet das Vermögen seiner Stieftochter Barbara, der Tochter des verstorbenen Wolfgang Eckhart / Gugler Farkas kezeli mostohaleányának, Borbálának, az elhalt Eckhart Farkas leányának a vagyonát Jtem Wolfganng Gugler hat aufgehebt III tal. den., gehören seiner Stieftochter, Barbara, Etwenn des Egkhart Wolfgang verlassen kind, Vnd hat dieselben vergüet mit allem seinen Guett. Ob aber das kind Vngeuogt ab gienng, So gefallen Sy auff Vrban Steffel, des kinds nagsten Erbenn. Auch hat Gugler Jnne ain Sechzehentaill Weingarten Jm Sawprunn Vnd ain Achtaill Jm Poczmansperg, gehören auch dem obgemelten kind, die soll der Gugler pewlich halden. Ob aber solhs nit beschech, So mag der benant Steffann, als des kinds nagster vnd gesypter frewnndt darzu steenn. Actum freytag nach Sannd Mathiastag Anno domini .1.5.0.2.(02.25.) [67; 68]