Bírósági Könyv 1423-1531; A sorozat, 2. kötet - Sopron Város Történeti Forrásai (Sopron, 2005)
Das Gerichtsbuch-A bírósági könyv (Jenő Házi - János Németh)
trags, vergleicht vnd vertragen, demnach wolt im nit geburen [176] sich weiter einzulassen, derselb vertrag ware durch paid parthey wilkorlich angenomen, vnd derselben guter so ime sein vater hinauss geben, wäre er in possess gewest, vnd im vertrag nit gefärt worden, die emphanngen, vnd ain merers wann im neben andern geswistergiten hiet zuegeburth, die fear- varund hab stee der frauen zue, der Christof sey auch bei demselben vertrag béliben, Wisse sich vber den vertrag nit in rechtfertigung zugeben, möcht auch sölher vertrag beweist werden, die frau hiet die gelassen schulden von der varunden hab bezallt, vnd die guter den maisten tail mit Georg eisner in seinem leben verkumbert, begert [bei dem vertrag gehanndtiiabt ze werden] darauf von der clag mit mereren worten absoluirt ze werden, etc darnach ist es zu mer disputádon vnd Weisung des Vertrags kumben, zeugen furgestellt, rechtsätzen vindet man in den sexternen darein man die gerichtzacta einschreibt, wann ditz buech nit vorhannden ist, zu hindrest ligend in dem büech eingebunden Das obgemellt recht ist auf begeren der partheien auf xiiii tag geschoben, das ist auf den achten tag Johannis Baptiste eodem anno etc (1524. júl. 1.) Weiter ist das recht zwischen baiden partheien, auf den montag nächst nach Sixti pape, ertregkht worden, an welchem tage ain vrti durch das ersam geding geschöpfft worden vnd eröffent ist wie hernachuolgt, anno 24 (1524. aug. 8.) Enndürd Auf claag, anntwort, einred, gegen, vnd widerred, vnd bayder taill beweisung, vnd derselben rechtsatz ist durch ainen ersamen ratt ainhelligklich zu recht erkhennt worden, das weilennd Georg Eysner, vnd Appolonia sein hausfr(au), die des Nestacher tochter gewest, in irer baider leben, volmacht vnd gwallt gehabt, das sy ettliche guter so von dem Nestacher herrueren irer notdurft nach, verkaufft vnd verkumbert haben, vnd was Georg Eysner, genantem Christoffen seinem sun, nach absterben seiner mueter der Appolonia fur guter vnd erbstugkh [177] heraus geben, dieselben rueren auch von dem Nestacher seinem een, vnd Appolonia seiner mueter her, welche im dann pillich nachgeuolgt haben, vnd der Weingarten auf den vnndern stainn, so auch von dem Nestacher herkhomben, solle dem khind des Christof Eysner, mitsambt den fruchten wie der mit rain vmbfangen ist frei ledig nachuolgen, aber waz gemellter Georg eisner vnd egenante Appolonia an ligunden güetern mit versambter hannd miteinannder erkaufft vnd erarbaitt haben, wo die gelegen oder kunftigklich erfragt mögn werden, dieselben guter sollen des Kristóf eisner [gelassen] kind Thoman gleich halbe erblich zuefallen, vnd den anndern Georgen eisners zwaien khindern so er bei frauen Elisabethen gehabt, der annder halbtail, der gestallt, daz die frau Elisabeth so jetzund Peter Vischer eelichen hat, alle die Weingärten vnd erbstugkh so mit gesambter hanndt wie oben vernomen erkaufft seind worden, fur ir abfertigung heuratgut, hewgen, lesen, vnd die frucht darauss vechsnen, vnd wann die gefechsnet sein, sollen dieselben weing(ärten) vnd erbstugkh den egemellten dreien kindern getaut werden dem Thoman des gedachten Christoffen eisner sün den halben tail, vnd den anndern zwaien kindern, den andern halben tail, aber die varundhab so gedachter Georg eisner hinder sein gelassen, vnd die frau sich der vnnderstannden, die soll ir nach statbrauch beleiben, dauon soll sy all vnd jeglich genantes Georg eisner ires hauswirts gelassen gelltschulden bezallen, daz den kindern allen dreien ire erbstugk frei vnd ledig haimfallen, actum tempore magistratuum Michaelis Iban magistrieivium et Michaelis Puelndorfer judicis anno et die quibus supra, [X]